Archiv für den 03. März 2006

MS Office 2007 ohne Frontpage

Freitag, 3. März 2006 um 15:08 von Thomas S

Was lange währt, wird endlich gut! Zumindest zum Teil, denn Frontpage wird nicht mehr von Microsoft weiterentwickelt und ist nicht mehr in der nächsten Office-Version enthalten.

Quelle: Bye-bye, FrontPage in New Office, Says Microsoft (Nachricht vom 15.02.2006)

Bestätigt scheint mir das auf der Seite von Paul Thurrott im Office 2007 FAQ. In allen Office-Ausgaben, die von MSO 2007 erscheinen sollen, fehlt Frontpage.

Persönlich finde ich das wundervoll, da nun in Zukunft kein Frontpage-Quältext mehr produziert wird – außer eben mit alten Versionen, die sich noch lange halten werden. Da ich keinen HTML-Editor benutze, um mir die Arbeit abzunehmen, sondern nur ein Programm, das mit das Suchen und Ersetzen und andere Kleinigkeiten erleichtert, stelle ich mir die Frage, was es für Anfänger und WYSIWYG-Autoren für Alternativen gibt? Dreamweaver hat mir nicht so behagt, als ich es mal ausprobieren konnte. Sonst habe ich keine Erfahrungswerte. NVU, das über die Version 1.0 nicht hinauszukommen scheint, ist da auch keine wirkliche Alternative; zumindest nicht nach dem kurzen persönlichen Test dieses Programms.

Erschreckend fand ich die Preise von Microsoft Office! Ich als Studentenversion-Benutzer von MSO XP kam damals günstig weg. Und mit OpenOffice.org 2.0 hat man auch fast alles, was man und frau so benötigt. Wer zahlt schon 400 Euro für ein Office-Paket? Viele, kann ich mir vorstellen, wohl nicht. Wenn man mal ehrlich ist: Sogar Unternehmen lassen sich von kleinen Computerfirmen MS Office vorinstallieren, ohne zu zahlen. Betrug ist allgegenwärtig. Umso mehr erschreckt es mich, dass versierte Computernutzer, leitende Angstellte und Computerfachverkäufer nichts von Open Source zu halten scheinen. So lange sie lizensierte Produkte kopieren können, ist die Welt für sie in Ordnung.

Aber allein schon aus der Produktpolitik von Microsoft scheint das Pendel gut für Open Source zu schwingen: IE7 wird nur für Windows XP mit SP2 und Vista zur Verfügung stehen; ältere Betriebssysteme müssen updaten oder umsteigen. ;) Frontpage verschwindet von der Verkaufsbildfläche und Outlook wird nicht mehr in Studentenversionen vertreten sein. Und wenn die Möglichkeiten zum Kopieren von Datenträgern schwieriger werden, wird auch langsam ein Umdenken kommen müssen. Vor allem in Unternehmen, wo Sparen angesagt ist.

Nunja, der letzte Absatz ist wohl mehr ein Wunschtaum als wirkliche Zukunftsmusik. Aber mal schauen… ;)

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Ein paar Bemerkungen zu später Stund

Freitag, 3. März 2006 um 01:00 von Thomas S

Zufällig habe ich endlich gefunden, was ich bisher fälschlicherweise als Manko bei OpenOffice.org 2.0 ansah: Direkte Zoomfunktion ohne Klick in ein Werkzeugleisten-Untermenü. In OOo 2.0 kann man nämlich im Statusmenü bequem zoomen, wie man es aus MSO über die Werkzeugleiste gewohnt war. Es fehlt aber trotzdem noch etwas: Fenster teilen und Fenster anordnen (z.B. 2 Fenster nebeneinander zum direken Vergleich des Inhalts). Oder habe ich das nur noch nicht gefunden?

Heise Open hat einen lesenswerten Artikel über die Entwicklung von Linux auf Desktops geschrieben: Wo bleibt der Linux-Desktop? Er ist zumindest für Leute wie mich interessant, die noch nicht Jahr für Jahr Linux-Predigten gelesen haben, dass nun endlich der Durchbruch von Linux im Privatdesktopbereich gekommen wäre.

Durch den Artikel frage ich mich, ob nicht XULrunner seinen positiven Beitrag leisten kann, da es ja betriebssystem-unabhängig arbeitet und darum in Zukunft Programme leichter für alle gängigen großen Betriebssysteme geschrieben werden können. Der Player Songbird ist so ein Beispiel.

Wie es bei OpenOffice.org weitergehen soll, wird im Artikel OpenOffice: Die nächsten Schritte erläutert. Der Entwickler Michael Meeks hat auf der FOSDEM in Brüssel letztes Wochenende ein paar Sätze dazu fallen lassen. Unter anderem soll die Weiterentwicklung schneller voran kommen. Die 20 Monate, die zwischen OOo 1.1 und 2.0 lagen, waren zu lang. Außerdem soll hauptsächlich am Speicherproblem, an der langen Ladezeit beim Starten von OOo und am Programmteil Calc (das Pendant zum MS Office-Teil Excel) gearbeitet werden. Zudem soll die Oberfläche entschlackt werden.

Was den letzten Punkt betrifft, bin ich gespannt, wie Microsoft mit seinem Office-Paket 12/2007, das noch vor Ende des Jahres erscheinen soll, bei den Kunden ankommt. Falls die Überlegungen Anklang finden (siehe die Beschreibung der MSO 12-Beta auf activewin.com mit Fotos der neuen Benutzeroberflächen), wird das sicher Konsequenzen bei der Weiterentwicklung von OOo haben – und natürlich den Mozilla-Produkten.

Zum Abschluss noch ein netter Ausschnitt aus einer Webseite eines Anbieter, von dem ich einen schönen Quelltext gar nicht erwartet hätte (zumindest der Unterbereich ist recht gut geschrieben; die Hauptseite ist keiner Erwähnung würdig). Dazu gab es diese nette Meldung im HEAD-Bereich. Es bräuchte mehr solcher Webentwickler bei diversen Firmen…

<meta name="autor" content="Alexander A**** / Team Post IT Internet/Intranet">
</meta><meta name="generator" content="Handmade - Best viewed sober and with open eyes “></meta>

http://app.post.at/postfilialen/

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Opera besser vertreten

Freitag, 3. März 2006 um 00:06 von Thomas S

Seit neuesten ist im Internet Explorer ist gefährlich-Artikel Opera mit mehr Details vertreten:

http://web.oesterchat.com/internet-explorer/#opera

Ähnlich wie beim Firefox, werden nun ein paar Vorzüge aufgezählt (E-Mail, Chat, Mausgestern, Sprachsteuerung, …) und beschrieben. Damit geht das Dokument einen Schritt weg von der Firefox-Zentriertheit und hin zu mehr Objektivität, was ich nur begrüße.

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