Auf etwas Gutes folgt ein Vielfaches an negativen Ereignissen
Samstag, 11. März 2006 um 05:06 von Thomas S
Gestern gab es mal wieder einen Dämpfer in Sachen Interoperabilität und vorausdenkendes Handeln. Da hat der Qualitätsmanager meiner Firma ein Produkt für die Qualitätsverwaltung gekauft, das zwar positiverweise mit HTML-Ausgaben arbeitet, damit jeder Mitarbeiter darauf zugreifen kann, das aber nur mit einem allseits beliebten Programm funktioniert (und das allseits beliebt meine ich leider wirklich wortwörtlich).
Oh Mann, war ich sauer. Der Mann benutzt zwar selbst Firefox, ist sich der Tragweite dieser Aktion jedoch gar nicht bewusst. Alle, die mit Ach und Krach Firefox benutzen anstatt des vorinstallierten, gütigerweise von Microsoft zur Verfügung gestellten, „völlig ausreichenden“ Produktes, werden sich nun die Frage stellen: Wozu Lesezeichen und persönliche Einstellungen in 2 Programmen warten, wenn ich doch den IE sowieso benutzen muss für das Qualitätsmanagement und den Firefox nebenher benutzen soll fürs Internet. Wer tut sich denn sowas an?
Dann muss man noch erleben, wie angeblich professionelle Webseitenersteller nur Schrott produzieren können, das Qualitätsmanagementsystem vom Quelltext her sowieso unter aller erwähnenswerten Sau ist, und als Beauftragter für Maschinensicherheit und Dokumentation ist man sowieso immer der Gelackaffte und steht im Abseits mit Forderungen und Wünsche an Vorgesetzte und andere Firmenabteilungen.
Hachja, das Gute diese Woche war ein Seminar, bei dem a) der deutsche Vortragende ein echter Lichtblick war in Sachen Wissen über seine Materie plus Zusatzwissen benachbarter Bereiche (bis hin zu XML und technisch kritischer Töne an Microsoft Office) und bei dem es b) eine sehr nette und äußerst attraktive, junge Hotelempfangsdame (und „Mädchen für alles“) gab, die einem den verregneten Tag versüßt hat.
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