Dienstag, 16. Mai 2006 um 21:53
von Thomas S
Diesmal etwas völlig anderes, aber vielleicht kommt der eine oder andere mal in die Lage, dies wissen zu sollen. (Ich liebe die deutsche Sprache für das Ermöglichen dieses Satzkonstruktes.)
Neue Richtlinien im Rahmen der Erste-Hilfe-Standards
Gefunden im Arbeitsschutz-Newsletter Sicher Arbeiten vom März 2006 bei SidiBlume.
Die Seite aufrufen und nach „Neue Richtlinien im Rahmen der Erste-Hilfe -Standards“ (oder Anführungszeichen) suchen. Dann findet man diesen Artikel:
European Rescuscitation Council (http://www.erc.edu) [..] hat ihre Richtlinien zur Wiederbelebung Ende des Jahres 2005 überarbeitet. Zurzeit (Mitte Februar 2006) steht noch keine offizielle vollständige Übersetzung und Übertragung auf deutsche Verhältnisse zur Verfügung, allerdings fassen anerkannte Verbände und Arbeitsgemeinschaften die Ergebnisse bereits jetzt fachlich in übersetzter Form zusammen und formulieren daraus Standards. Die Hilfsorganisationen beginnen zurzeit, die Lehrgangsunterlagen zu modifizieren.
[…]
Bitte beachten Sie: Lassen Sie sich nicht verunsichern. Auch die älteren Lehrinhalte können Menschenleben retten. Machen Sie sich in Ruhe mit den Leitlinien vertraut - helfen Sie in jedem Fall auch dann, wenn Sie z. B. mit den vertrauten Kompressionen: Beatmung - Rhythmen arbeiten. Sie machen nichts falsch!
Auszug aus den Neuerungen:
- Das Verhältnis Kompression: Beatmung wird auf 30 : 2 verdoppelt. Es gibt weiterhin keine Unterscheidung zwischen Einhelfer- und Zweihelfermethode.
- Im Rahmen der Laienreanimation wird auch bei Kindern 30 : 2 eingeführt.
- Die zwei initialen (einleitenden) Atemspenden sind zu unterlassen - Sie beginnen mit 30 Kompressionen, unmittelbar nachdem ein Atemstillstand festgestellt wurde.
- Die Hände werden in der Mitte der Brust platziert, unnötiger Zeitverlust zum Suchen des Druckpunktes wird so vermieden.
- Die Atemspende sollte eher über 1 Sekunde als bisher über 2 Sekunden gehalten werden.
- Wenn Zweifel besteht, ob der Rhythmus tatsächlich einer Asystolie entspricht oder doch ein Flimmern vorliegt, soll nicht mehr die Defibrillation erfolgen. Stattdessen wird weiter komprimiert und beatmet.
>> ERC-Internetseiten, Download ERC Guidelines Section 2 “Adult BLS and use of Automated External Defibrillators” • http://www.erc.edu/download_gl.php?d=3
>> Full-download: http://www.erc.edu/download_gl.php?d=11
Quelle: http://www.sidiblume.de/newsletter/sa0603.htm
Möge jedem diese Situation erspart bleiben. Trotzdem gut zu wissen.
Abgelegt unter Allgemeines, Privates
Dienstag, 16. Mai 2006 um 21:25
von Thomas S
Vor ein paar Tagen habe ich mich ein wenig mit der Website CreativeCommons.org beschäftigt.
Mit einer Creative Commons-Lizenz können andere Ihren Inhalt vervielfältigen und verbreiten – vorausgesetzt, Sie werden als Rechtsinhaber genannt. Unter welchen ausschließlichen Bedingungen andere Ihren Inhalt darüber hinaus nutzen können sollen, legen Sie selber [..] fest.
Quelle
Mit dem Thema wurde ich bereits mit meiner Seite Der Internet Explorer ist gefährlich konfrontiert. So richtig beschäftigt habe ich mich damit aber noch nicht.
Nun habe ich mich entschlossen, das gesamte OesterBlog unter eine CC-Lizenz zu stellen. Warum auch nicht? Entschieden habe ich mich für eine recht freie Lizentversion, die sich BY-SA (Attribution and Share Alike) nennt. Dies bedeutet nichts anderes, als dass der Inhalt
- vervielfältigt, verbreitet und öffentlich aufgeführt,
- bearbeitet und
- kommerziell genutzt
werden darf, sofern mein Name genannt und der Inhalt wiederum unter eine CC BY-SA Lizenz gestellt wird. (Sozusagen die LGPL für Texte. ;))
Der Hinweis auf Creative Commons ist jeweils am Seitenende zu finden.
Abgelegt unter Allgemeines
Dienstag, 16. Mai 2006 um 21:11
von Thomas S
Alles legal? Nimm OpenOffice.org
Mit diesem Werbespruch will OpenOffice.org für sein Office-Paket werben und Webmaster dazu ermuntern, Buttons auf deren Seite zu setzen, wie das schon mit Firefox vor anderthalb Jahren so wunderbar geklappt hat.
Die Aktion gibt es bisher in 13 Sprachen: why.openoffice.org
Das ist gut
In dem Informationsblatt wird ganz richtig darauf verwiesen, dass Microsoft der Raubkopiererei seiner Software mit zwei geschlossenen Augen zugesehen hat, um sich Marktanteile und letztlich das Monopol zu sichern. Nun will Microsoft den Anteil der legalen Kopien erhöhen (schön ausgedrückt). Und wie ich hier im Blog schon mal angemerkt habe, ist dies eigentlich ein freudiges Ereignis für Open Source. Je schwieriger es wird, illegale Kopien teurer proprietärer Software anzufertigen, um so mehr Leute werden sich freien Alternativen zuwenden. (Sicher, Kopierschutz kann man immer umgehen und die meisten Leute weigern sich beharrlich, Altbekanntes durch Neues zu ersetzen, aber ein kleiner Hoffnungssschimmer darf angemerkt werden.)
Oberfläche! Oberfläche!
Das einzige, das zum Durchbruch von OpenOffice.org und Co. noch fehlt, ist eine ansprechendere Benutzeroberfläche. Das Auge isst schließlich mit! Und obwohl schon seit 5-10 Jahren von führenden Open Source-Enwicklern und -Unterstützern gesagt wird, die Bedienoberfläche sei etwas, von dem man von proprietärer Software lernen könne, gibt es keine spürbaren Verbesserungen auf diesem Gebiet. Allein Linux schaffte optische Verbesserungen (fehlt nur noch ein einfaches Hardware- und Software-Management) und Firefox versucht es mit Icons, kreiert von bezahlten Designern. Ok, es gibt auch Ausnahmen wie A Note, die (obwohl schon 2 Jahre alt), die eine „moderne“ MS Office-artiges Menüdesign bieten. Aber sonst springt einem noch altes Windows95-Design ins Auge. urghs
Ich hoffe für OpenOffice.org 3.0 sehr, dass es ansprechende Icons und eine Betriebssystem-artige Oberfläche bieten wird. Wie kann so eine Kleinigkeit wie Aussehen nur so schwer umzusetzen sein?!
Fazit
Mitmachen, unterstützen, Button kleben!
Ich habe den Werbebutton in meine privaten Startseite bereits eingebunden.

PS: Die Webseite ist zwar valide, aber ein Glanzstück an Webdesign ist sie trotzdem nicht: Layouttabellen und BR-Wahnsinn… Und dieses hspace und vspace im Button-Code ist ein schlechter Scherz.
Abgelegt unter Büropaket