Dienstag, 20. November 2007 um 23:15
von Thomas S
Ich nehme mir regelmäßig vor, keine Kommentare mehr bei Online-Nachrichten zu lesen. Denn egal ob es sich um den Heise Newsticker, WinFuture, ORF Futurezone oder sonst ein Nachrichtenwerk handelt, die Kommentatoren dieser Artikel sind vielfach Idioten. Präziser kann ich es nicht ausdrücken. Es sind einfach Idioten. Aus dem Halb- oder Falschwissen der Online-Artikel, gepaart mit Vorurteilen und eigenem Halb- oder Falschwissen, werden dämliche Schlussfolgerungen gezogen und hirnrissige Meinungen abgegeben.
Ich nehme es mir immer wieder vor, schaffe es aber nicht, diese Stammtischmentalitäten zu ignorieren.
Ja, und auch die Artikelverfasser selbst sind meist ahnungslose Abschreiber anderer Online-Artikel in Nachrichtenseiten. Für sowas möchte ich auch mal Geld bekommen. Das ist aber noch keine Entschuldigung für die Kommentatoren, die sich selbst wie ein vernünftige Mensch eine unabhängige Meinung bilden sollten. Das Internet ist reich an Informationen - man kommt immer an das Original heran und muss sich nicht auf die Äußerungen von Pseudojournalisten verlassen.
Das musste mal gesagt werden.
Abgelegt unter Privates
Dienstag, 20. November 2007 um 23:13
von Thomas S
YALM ist eine Abkürzung für “Yet Another Linux Magazine” (übersetzt: noch ein Linux-Magazin) und wird von Ubuntu Schweiz herausgebracht. Bisher sind 2 Ausgaben erschienen, die ich jedem Linux-Nutzer aber auch Windows-Umsteigern empfehlen kann. Die Artikel sind gut ausgewählt, kurz aber informativ gehalten und sind vor allem für Einsteiger sehr gut geeignet.
Die interessantesten Artkel der 1. Ausgabe sind natürlich eine Installationsbeschreibung für WUBI. Mit WUBI lässt sich (K/X/Ed-)Ubuntu als ausführbares Programm einfach unter Windows installieren. Keine Partitionierung oder sonstige Veränderung an den Festplatten ist mehr nötig. Ubuntu wird virtuell installiert und kann per Bootloader gestartet werden. Gefällt einem Ubuntu nicht, kann man es über WUBI bequem wie ein normales Programm wieder deinstallieren.
Der zweite sehr interessante Artikel beschäftigt sich mit DOSBox, mit dessen Hilfe man seine alten DOS-Spiele unter Ubuntu zum Laufen bringen kann. DOOM2 lässt grüßen.
Die 2. Ausgabe bietet Tipps wie via Blutooth-Handy den Desktop (ent-)Sperren und stellt Software vor, die Docks ähnlich wie in Mac möglich machen soll.
Die 3. Ausgabe wird im Dezember erscheinen und Themen beinhalten wie Pimp my Ubuntu, Mozilla Prism, Miro Internet-TV und Ubuntu für den Musiker.
Abgelegt unter Linux