Im SUMO-Blog wurde vorgestern ein Gastkommentar von mir in englischer Sprache veröffentlicht, der die letzte 2 Jahre behandelt, in denen die dt. Mozilla-Gemeinde rund um camp-firefox.de an SUMO gearbeitet hat.
Der Kommentar entstand anlässlich unseres 2-jährigen Jubiläums und der Erreichung von 100% übersetzten Artikeln Ende Mai 2010.
Zum Gastkommentar:
Two Years of German SUMO
Danke, Kadir, fürs Korrekturlesen und Veröffentlichen!
Die Frist für grafische Änderungen an Firefox 4 für Linux-Betriebssysteme läuft Ende des Sommers, Anfang Herbst ab. Wer sich an den Details beteiligen und Einfluss nehmen will, wie Firefox 4 unter Linux aussehen wird, der sollte sich mit den Verantwortlichen melden und Vorschläge unterbreiten.
- Bug 572482 – [Linux] UI Refresh (Bugzilla-Eintrag für Firefox 4 unter Linux)
- Firefox/Projects/New Theme/Linux (Mozilla-Wiki-Seite mit Vorschläge zum Aussehen von Firefox 4)
Persönlich gefällt mir dieser Vorschlag mit der Menüleiste unter Linux besser als der andere Vorschlag mit der Firefox-Schaltfläche, die Firefox ähnlich wie Opera und Chrome unpassend aussehen ließe.
Die 2. Beta-Version des kommenden Firefox 4.0 ist diesen Abend für alle Testwilligen zum Herunterladen freigegeben worden!
Wieso diese Ankündigung? Mozilla will jeden Firefox-Nutzer dazu ermutigen, die Beta-Version auszuprobieren und dann mitzuteilen, was daran gefällt, was daran nicht gefällt und was nicht funktioniert.
Wie kann ich die Beta ausprobieren und meine Meinung kundtun?
- Firefox 4 Beta 2 herunterladen und die Anleitung beachten.
- Das Beta-Forum auf camp-firefox.de besuchen und dort Rückmeldungen abgeben. Oder die eingebaute Feedback-Funktion nutzen, die sich rechts von der Suchleiste befindet.
Hinweis: Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, sichere bitte vor der Nutzung der Beta-Version dein Profil (Firefox-Profil sichern) oder lege ein neues Profil an (Profile anlegen und löschen).
Auf YouTube und anderswo gibt es schon einige Videos von Testvorführungen auf dem Mozilla Summit vor 2 Wochen. Nun haben sich unter anderem TheRegister und Golem dem Thema gewidmet: Mozilla tames Firefox tab monster with Candy (dt.: Mozilla zähmt das Tab-Monster mit TabCandy) und Firefox lässt Tabs gut aussehen .
TabCandy ist eine neue und experimentelle Firefox-Funktion, mit deren Hilfe Tabs besser organisiert werden können. Die Entwickler vergleichen TabCandy mit einer Küche. Jeder weiß in seiner Küche, wo das Besteck liegt, wo sich die Milch befindet oder wo man den Aufsatz für seinen Mixer versteckt hat. Und genau so sollte es auch mit Tabs sein.

Wer mehrere Tabs hat, sagen wir 30, wird sie in Gruppen einteilen können wie z.B. Tabs für Mails, Twitter und soziale Netzwerke, dann Tabs für Nachrichten und Online-Magazine, Tabs für die Suche nach einer neuen Digitalkamera und so weiter. Mit TabCandy können diese Gruppen separiert und sogar benannt werden. Öffnet man dann eine Gruppe, „verschwinden“ dann die anderen aus der Tab-Leiste und es wirkt aufgeräumter. Natürlich können die Tabs auch von einer Gruppe zur anderen verschoben oder mit einem Tab eine neue Gruppe erstellt werden. All das soll selbsterklärend umgesetzt werden und schnell mit der Maus (oder Tastatur) bedienbar sein.
Das ganze ist erst noch ein Prototyp und nicht in der normalen Beta-Version von Firefox 4 enthalten. Aber wenn alles glatt geht, wird es als neue Funktion in Firefox 3 Einzug halten. Näheres kann man in den beiden Artikeln nachlesen.
Bald erscheint die 2. Beta-Version von Firefox 4.0. Um die Wartezeit zu verkürzen, kann man sich auf Englisch über die laufenden Arbeiten des User-Experience-Teams von Firefox informieren:
- Firefox UX Team update: Summit Summary
Auflistung der UX-Arbeiten, die mit der 1. Beta neu eingeführt wurden, sowie eine Zusammenfassung der Meinung von Summit-Teilnehmern - Firefox UX Team update: Getting ready for Firefox 4 Beta 2
kurze Statusberichte aller Arbeitsgruppen, die einen guten Überblick bieten, woran gearbeitet wird und was wahrscheinlich in der endgültigen Version Firefox 4.0 noch kommen wird - Details About the Firefox Button
Info, welche Einträge in den bisherigen Firefox-Menüs wie häufig genutzt werden, und darauf aufbauende Entscheidung, wie das Menü der neuen Firefox-Schaltfläche (unter Windows Vista und 7) aussehen wird
Viel Zeit blieb nicht, um Whistler und die Umgebung anzusehen, da wir von morgens bis abends ein volles Programm im Hotel hatten. Am Mittwoch Abend aber ging es nach Whistler Village und wir aßen in Gruppen aufgeteilt in verschiedenen Restaurants. Danach ergab sich die Möglichkeit für einen kleinen Spaziergang durch das Örtchen zurück zum Hotel.
Andere nutzten sicher die Möglichkeit, die Nacht in den Bars des Ortes kurzweilig zu gestalten. Ich war hingegen recht bald müde durch die Zeitverschiebung (22 Uhr war in Europa bereits 7 Uhr am Morgen des nächsten Tages). Dafür war ich schon sehr früh wach und nutzte das hoteleigene Fitnessstudio für den Morgensport.
Der 2. Tag des Summit, Donnerstag, begann wie schon der Vortag mit strahlend blauem Himmel und heißem Wetter auf der Dachterrasse und einem guten Frühstück. Dieser Tag war wieder vollgestopft mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Besprechungen sowie der Science Fair und der Mozilla World Expo.

- Wo am Mittwoch noch überall Leute mit Laptops saßen, standen am Donnerstag die Tische und Bildschirme für die Science Fair und die Mozilla World Expo

- Auch Kadir hielt einen sogenanngen Lightning-Talk
Kurzes Video meiner Digitalkamera von der Lockerheit der Regie, wenn Probleme bei Lightning Talks mit angeschlossenen Laptops auftragen: manchmal wurde pointierte Musik dazu gespielt. (MOV, 13,3 MB)

- Science Fair: Marco Zehe, der deutsche Zugänglichkeitsexperte von Mozilla, stellt Firefox im Zusammenspiel mit einem Screenreader vor

- Science Fair: 600 Leute im Gespräch bei mehreren Dutzend Ständen, bei denen Mozilla-Projekte vorgestellt wurden
Besonders hervorgestochen sind für mich die Projekte von Paul Rouget (Mixing the Web) und Aza Raskin (TabCandy). Und kaum zu glauben: Es gab auch 2 Stände von Thunderbird mit Raindrop und Thunderbird für Netbooks, mit dessen Hilfe die Oberfläche von Thunderbird über ein Add-on platzsparender gestaltet werden soll.
Dabei wurde mir aber schmerzlich bewusst, dass dieses Summit eigentlich fast fast ausschließlich auf Firefox zugeschnitten war. Von anderen Projekten sah ich nichts außer mehreren Thunderbird- und SeaMonkey-Programmierern.
Nach der Science Fair und weiteren Sessions begann am Abend die Mozilla World Expo, bei der um die 40 Teams Informationen, Videos, Präsentationen, Speisen und mehr aus ihren Ländern zeigten. Es sollte die Vielfalt der Leute darstellen, die gemeinsam daran arbeiten, Mozilla, Open-Source und ein offenes Internet voranzubringen.
Auch die deutschsprachigen Gebiete hatten ihren eigenen Stand. Genau genommen war es eine Zusammenarbeit von Deutschland und Österreich. Mozillianer anderer deutschsprachiger Länder traf ich nicht.

- Besonders die asiatischen Teilnehmer erfreuten sich an unserem Spiel, bei dem ein dt. Ausdruck einem Bild zugeordnet werden musste

- Links: die lange Reihe der Expo-Stände; rechts: Teil der Bilderwand unseres Expo-Standes mit der Zeitlinie, dem dt. Reichstag und dem Österreich-ist-nicht-Australien-Bild
Meine Freundin und ich hatten für die Expo eine OpenOffice.org-Präsentation über deutsche und österreichische Persönlichkeiten, über die Personen der dt. Mozilla-Gemeinschaft sowie über Mozilla-Mitarbeiter aus Deutschland vorbereitet. Daneben boten wir Bücher, die deutsche Flagge als Erkennungsmerkmal, ausgedruckte Fotos von Sehenswürdigkeiten und verschiedene Süßigkeiten (meist aus Österreich). Von Tobbi stammten ein Memory-Spiel (das besonders gut ankam), bei dem man dt. Namen den entsprechenden Bildern zuordnen musste, sowie eine dt. Mozilla-Zeitleiste, die wir ausdruckten. Danke dafür! Auch an Coce herzlichen Dank, der uns seinen Laptop für die Präsentation zur Verfügung stellte.
Während und nach der Expo gab es das Abendessen im Hotel, das in 3 Räume aufgeteilt Essen von 3 Kontinenten bot: Chinesisch-Japanisch (ich konnte es nicht genau einordnen), Mexikanisch-Südamerikanisch und (auf der Dachterrasse) Europäisch. Ich habe, nachdem wir unseren Expo-Stand abgebaut hatten, aus allen 3 Speisesälen etwas probiert, das Liebste war mir aber der Crêpe-Stand auf der Dachterrasse.

- Mmmmmhhh … Crêpe gefüllt mit Obst und übergossen mit Schokolade
Am 3. Tag, Freitag, gab es wie zuvor wieder Morgensport und Frühstück bei weiterhin strahlendem Sonnenschein. Die kurze Zeit bis zum Beginn der ersten Veranstaltungen nutzte ich nach dem Frühstück, um die nächste Umgebung des Hotels zu erkunden.
Whistler ist, ganz anders als ich erwartet hatte, voller Leben im Sommer. Es wimmelt von Joggern, Radfahrern, Skateboard-Fahrern und Wanderern. Whistler ist das reinste Sommersportparadies, wenn auch ein teures. Auch die Ski-Abfahrten wurden aufwändig präpariert, damit die Mountainbike- und BMX-Fahrer ihren Spaß haben können.

- Wanderkarte für Whistler Village und Umgebung

- Whistler ist wie weite Teile Kanadas ein Naturparadies, ich weiß das zu schätzen
Der letzte Summit-Tag quoll wieder über vor gleichzeitig ablaufenden Veranstaltungen. Besonders an diesem Tag musste ich Kompromisse machen, wo ich hingehen konnte und wo nicht. Am Nachmittag kam es dann auch endlich zum mehrmals verschobenen Treffen von SUMO-Übersetzern. Auf der überheißen Dachterrasse schwatzten wir in kleiner Runde über unsere Probleme mit SUMO und welche Wünsche wir für die nächste Version haben, die von Grund auf neu geschrieben werden soll. Das soll große Geschwindigkeitsverbesserungen bringen sowie alte Probleme beseitigen.

- Chris Ilias (1.v.l.), Kadir (2.v.l.) und andere beim SUMO-Treffen am Freitag Nachmittag
Schneller als erwünscht ging auch der 3. Tag dem Ende zu und nicht lang nach der letzten Session begaben wir uns in kleinen Gruppen nach Whistler Village und fuhren mit der Whistler Village Gondola 1157 Meter hoch bis zur Roundhouse Lodge, die1809 Meter über dem Meeresspiegel liegt.
Dem Weg entlang vom Hotel bis zur Gondeltalstation standen mehrere freiwillige Mozillianer an neuralgischen Punkten, um die Leute in die richtige Richtung zu lotsen. Das Witzige daran war, dass die Hälfte dieser Freiwilligen aus Deutschen bestand + meinereiner aus Österreich. Die sprichwörtliche, aber klischeehafte Ordentlichkeit des deutschen Gemüts zeigte sich auch in Whistler.
Während meiner Wartezeit an einer Straßenkreuzung, bis auch die letzten Gruppen und Einzelpersonen des Summits mit der Gondel hochfuhren, sah ich viele Leute an mir vorbei spazieren, vorbei fahren und vorbei rollen. Viele Familien waren darunter, auch auch viele Gruppen junger Leute. Alle sportlich und alle schienen nicht besonders arm zu sein. Die Mehrheit der Autos bestand, wie war es anders zu erwarten, aus großen Pickups, Vans und Geländewagen. Gut zu beobachten war die Neugier und Freundlichkeit der Leute, die in Mitteleurope oft zu wünschen übrig lässt. Leider haben die meisten meinen scherzhaften Ruf „Use Mozilla Firefox!“ nicht verstanden. ;-)
Mit der letzten Gondel, die zu dieser Tageszeit extra für Mozilla in Betrieb genommen wurde, fuhren dann wir Lotsen auf die Bergstation. Daran anschließend befand sich eine große Schihütte, die nun für das Abschlussfest des Mozilla Summit 2010 umgebaut worden war.

- Aussicht von der Roundhouse Lodge runter ins Whistler-Tal und zu den Bergen in Richtung Pazifik

- Hunderte Mozillianer feiern und genießen (auf dem Bild sieht man die 2 anderen Österreicher, die ich getroffen habe: links unten der mit dem grünen Schal und mittig der mit dem blauen Hut und der braunen Jacke, der Videoaufnahmen vom Summit drehte)

- Einer der Speisesäle vor der Erstürmung

- Atemberaubender Sonnenuntergang in den kanadischen Bergen
Und nachdem die vielen Gruppenfotos gemacht, eine kurze Abschlussrede gehalten, es finster geworden und das Essen restlos verputzt worden war, ging das Fest erst richtig los. Mozillianer aus der ganzen Welt feierten sich und Mozilla. In der Disco im hinteren Teil der Hütte ging die Post ab. Kurzes Video meiner Digitalkamera von der Disco. (MOV, 4,1 MB)

- Programmierer, Übersetzer und Marketing-Leute fühlen den Disco-Beat

- Auch die Summit-Maskottchen tanzten mit
Damit ging dieses atemberaubende Summit auch schon zu Ende. Es ging alles mal wieder viel zu schnell. Aber es war auch anstrengend und länger wäre es wohl nicht mehr ganz so produktiv gewesen. Außerdem sind ja nicht alle Mozilla-Beitragende Studenten ‒ manche müssen sich Urlaub nehmen.
Darum danke ich meiner Firma für den relativ kurzfristigen Urlaub, Mozilla für diese fantastische Veranstaltung, allen Leuten, die ich wieder getroffen oder neu kennengelernt habe und natürlich meiner Freundin für ihr Verständnis. :-)
Unterstützt ein offenes und freies Internet!
Ich kann es kaum glauben, dass es schon vorbei ist. Ich konnte vorher auch kaum glauben, dass es passieren würde. Das Mozilla Summit 2010 in Whistler, Kanada.
Wenn man die 3 Tage mit einem Wort beschreiben müsste, passt wohl awesome am besten! Ich weiß, dieses US-amerikanische Wort ist abgedroschen. Aber es wurde am Summit selbst so oft verwendet und passt wunderbar zu allem, was ich erlebt habe.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die vielen Leute? Die fantastische Umgebung? Das Spitzenhotel? Das tolle Veranstaltungsleitung? Die unglaubliche Darbietung mit großem Zelt auf der Dachterrasse und Multimedia-Veranstaltungssaal? Das verrückte Abschlussfest auf 1800 Meter mit mannshohen Plüschmonstern und Abenddisco?
Allein der Hinflug war ein Hingucker für mich. Normalerweise bin ich immer nachts nach Nordamerika geflogen. Diesmal konnte ich die Schönheit der Eismeere und der weiten Kanadas am hellichten Tag bewundern.

- Blick auf die Eisschollen im Atlantik südlich von Grönland

- Als Schätzer der Alpen kann die Größe und Schönheit der Rocky Mountains nur bewundern
In Vancouver am Flughafen angekommen wurden wir schon von den Veranstaltern abgeholt und per Bus nach Whistler gebracht. Das Hotel an sich war schon eine Attraktion.

- Das Fairmont-Hotel von außen
Ein weniger spektakuläres Hotel wäre schwer möglich gewesen, wenn 600+ Mozillianer darin Platz finden müssen.

- Blick vom Zimmer in Richtung der nächsten Schipiste

- Blick von der Dachterrasse Richtung Norden
Die Dachterrasse mit dem großen Festzelt war der nächste Augenöffner für mich, auf der am Abend der Ankunft die Begrüßungsfeier stattfand.

- Zelt auf der Dachterrasse

- Nach dem Frühstück sah das Ganze dann so aus
Aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft und dem Spiel zwischen Deutschland und Spanien begann der erste Tag, Mittwoch, früher als normal. Die Keynotes wurden von den Mozilla-Größen gehalten und danach wurden die neuesten technischen Errungenschaften für Firefox 4 präsentiert. In letzter Zeit wurde viel auf Firefox eingedroschen und vor allem mit Chrome wird der Browsermarkt viel härter als jemals zuvor. Da sind geistige Streicheleinheiten höchst willkommen. Beispiele für die neuen Möglichkeiten mit z.B. WebGL sind das Video CubicVR 3D Engine WebGL – Flight of The Navigator sowie weitere, die man auf YouTube finden kann.

- Fast noch leerer Veranstaltungssaal für die Keynotes
In den großen Veranstaltungssaal passten locker alle Mozillianer hinein und die Organisation war awesome: Videogroßleinwände, Kameras eigene Regie und sogar eine kleine Tischkamera für Aufnahmen von Mobiltelefonen (denn auch Firefox Mobile alias Fennec wurde live vorgeführt).
Neben weiteren Vorträgen nach dem WM-Spiel in der verlängerten Mittagspause (Whistler liegt 9 Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit) gab es auch ein Gespräch mit William und Kadir.

- Kadir schwärmt für Williams iPhone 4
Weil ich vorhin schon von der Organisation gesprochen habe: Das Marketing war bis ins Detail und aufs Schönste vorbereitet. Das ganze Areal war übersät mit niedlichen Monster-Figuren, den Maskottchen für das Mozilla Summit. Sie dienten auch als Wegweiser, damit man sich in dem riesigen Hotel sofort zurecht finden konnte. Sogar lebensgroße Monsterfiguren machten gute Laune am letzten Summit-Abend (Video auf flickr). Dann gab es eigens vorbereitete Mozilla-Speisekarten für das Abendessen am Mittwoch und am rührendsten fand ich die Kärtchen, die jeden Abend auf den Kissen im Hotelzimmer lagen und Dinge sagten wie: „Sleep well. Making the Web a better place take a lot of energy.“ Amerikaner verstehen etwas von Motivation.

- Die Pappmonster dienten zur Dekoration und als Wegweiser durch das Hotel

- Links das Logo des Mozilla Summit 2010, rechts die Speisekarte von Mittwoch abends

- Gute-Nacht-Kärtchen auf dem Kopfkissen (alle Fotos dieser Kärtchen auf flickr)
Deutschland hat doch noch einen Sieg errungen. Zwar nicht auf dem Fußballfeld, dafür aber online bei der Firefox-WM.
Bei dieser Aktion ging es darum, dass möglichst viele das Persona mit der Nationalflagge der bevorzugten Mannschaft in Firefox installieren. Die Anzahl der heruntergeladenen Personas wurde gezählt, und nach längerem Vorsprung von Brasilien ging dann am Ende doch Deutschland mit großem Vorsprung als Sieger hervor. Der letzte Platz geht übrigens an Nordkorea und Holland errang Platz 6.
Mozilla-Blog: Thanks for an exciting Firefox Cup!
Die erste Beta von Firefox 4.0 wurde Anfang Juli veröffentlicht. Sie ist nur auf Englisch verfügbar. Ab der 2. Beta in wenigen Wochen werden aber auch deutschsprachige Versionen veröffentlicht werden.
Mehr über die neuen Funktionen und das neue Aussehen der ersten Beta kann man im Mozilla-Blog (auf Englisch) nachlesen: More Details on Features in Firefox 4 Beta 1.
Für Webentwickler sind vor allem die Neuerungen interessant, die im Artikel Firefox 4 beta 1 is here – what’s in it for web developers? auf hacks.mozilla.org zusammengefasst sind. Simplen Endnutzer wird wahrscheinlich das Video in Firefox 4 Beta 1 UI Changes von Alex Faaborg helfen. Darin geht es vor allem um die neue Tabs-Anordnung oberhalb der Adressleiste sowie um die Feedback-Schaltfläche.

Auch Carsten Knobloch hat bereits vor mehreren Tagen einen ersten Überblick über die Änderungen gegeben – auf Deutsch: Firefox 4.0 Beta 1 & Portable Firefox 4.0 Beta 1 Download.
Der Hauptgrund für die frühe Veröffentlichung von Beta-Versionen und die Beta-spezifischen Änderungen darin (die Feedback-Schaltfläche und das integrierte Add-on Test Pilot) sind, dass Mozilla frühzeitig die Meinung einer breiten Masse von Firefox-Nutzern einholen will – nicht erst 4 Wochen vor der endgültigen Version wie sonst üblich, an der dann nichts Grobes mehr geändert werden darf. Mehr dazu kann man im Artikel Firefox 4 Beta 1: Tell us what you think! erfahren.
Wer ausreichend Englischkenntnisse besitzt und auch Feedback auf Englisch geben kann, sollte die 1. Beta ausprobieren. Alle anderen sollten auf die nächste Beta-Version warten, die auch auf Deutsch erhältlich sein wird.
Bei ausreichenden Englischkenntnissen empfehle ich das Video von Alex Faaborg zum Thema Why Tabs are on Top in Firefox 4 – wieso bei Firefox 4 die Tabs oberhalb der Adressleiste stehen werden anstatt wie jetzt darunter.
Im Video werden 4 Gründe dafür und 1 dagegen aufgeführt. Die Gründe dafür sind, dass sich erstens die bisherigen Steuerelemente, die mit Tabs zusammenhängen (Tabs, Adressleiste, Seite neu laden oder vor und zurück usw.) über die Oberfläche verteilen anstatt beisammen zu stehen. Bei Tabs ganz oben beziehen sich die Steuerelemente und die Adressleiste auch optisch auf das gerade offene Tab.
Der zweite Grund dafür ist die einfache und konsistente Benutzbarkeit von “Anwendungs-Tabs” (AppTabs), mit denen man Webanwendungen über die Tab-Leiste zugänglich machen kann (z.B. Google-Mail oder eine Online-Tabellenkalkulation) und sie sich so mehr wie richtige Programme anfühlen.
Der dritte Grund, der für Tabs ganz oben spricht, ist die vermehrte Verwendung von Tabs anstelle von Dialogfenstern z.B. für die Lesezeichenverwaltung, die Browser-Einstellungen oder die Verwaltung der Add-ons. Damit wird dann die Adressleiste ausgeblendet, wenn die Lesezeichenverwaltung offen ist.
Der letzte Grund dafür handelt von den neuen Benachrichtigungen und Interaktionen wie z.B. die Passwortabfrage. Diese werden in einer Art Benachrichtigungsblase unter der Adressleiste erscheinen. Wenn die Tabs unterhalb der Adressleiste stehen wie bisher, werden durch die Benachrichtigungsblasen darunter liegende Tabs nicht mehr anklickbar sein.
Der Grund dagegen betrifft die längeren Mauswege, die man zum Wechseln zu einem neuen Tab vom Seiteninhalt weg zurücklegen muss.
Noch eine Bemerkung zur Beruhigung: Wer die Tabs lieber unter der Adressleiste sehen will wie bisher auch, wird es natürlich per Mausklick einfach zurückstellen können. Firefox ist schließlich äußerst anpassungsfähig.
PS: Robert Kaiser hat über Tabs oben in SeaMonkey gebloggt (englisch).
PPS: Auf be-jo.net gibt es eine bebilderte, ausführliche, deutschsprachige Erklärung im Artikel Position der Tabs in Firefox 4.
Wenn jemand im Lesen englischer Texte geübt ist und über die aktuelle Arbeit des Teams für die User Experience des kommenden Firefox 4 am Laufenden gehalten werden will, dem empfehle ich das Weblog von Alexander Limi.
Was ist die User Experience? Das bedeutet Nutzererlebnis und meint in der EDV-Welt das Look, Feel und die Usability von Benutzeroberflächen (Webseiten, Programmen usw.). Schon wieder Fremdworte! Also damit ist im Grunde gemeint, dass Benutzeroberflächen in sich stimmig aussehen sollen und die Bedienung konsistent und einfach sein soll.
Auch Firefox 4 soll weiter verbessert werden und dazu ist das UX-Team da. Im Blog von Alexander Limi erfährt man Genaueres über dessen Arbeit sowie über andere Aktionen wie z.B. die Paper Cuts.
Paper Cuts sind auch aus Ubuntu bekannt und meinen kleine aber störende Probleme oder Inkonsistenzen bei der Bedienung, die von den Entwicklern behoben werden sollen. Vielleicht findet der eine oder andere darunter ja ein Problemchen, das er immer schon behoben haben wollte …
Mein letzter Artikel zur deutschsprachigen Firefox-Hilfe auf support.mozilla.com (kurz SUMO genannt) ist jetzt ein halbes Jahr her. Damals im Dezember 2009 war der Anlass zur Freude, dass wir 200 SUMO-Artikel übersetzt und für die Öffentlichkeit freigeschaltet hatten.
Nochmal in Kürze, was SUMO ist: Im Juni 2008, also vor genau zwei Jahren, übernahm die Website support.mozilla.com die Aufgabe, die bis einschließlich Firefox 2.0 die fix integrierte Hilfe übernommen hatte. Die Hilfe-Inhalte von Firefox 2.0 wurden nach SUMO portiert und für die damals baldige Veröffentlichung von Firefox 3.0 angepasst. Das war der Beginn der deutschsprachigen Übersetzungstätigkeit auf SUMO.
Der Anlass des Artikels diesmal: 100%!
Am Samstag, dem 29. Mai 2010 um 14:30 MESZ war es dann so soweit. Nach zweijähriger Arbeit hatten wir SUMO für Firefox vollständig übersetzt:
- Prozentangabe der übersetzten Artikel: 100% vollständig
- Anzahl der übersetzten Artikel: 288 von 288 Artikeln übersetzt
- Prozentangabe aller Seitenzugriffe, die mit den übersetzten Artikeln abgedeckt werden: 100% übersetzt
Diese Zahlen und die Liste aller SUMO-Artikel kann jederzeit auf der Seite Alle Artikel der Wissensdatenbank abgerufen werden.
Damit helfen wir Millionen von deutschsprachigen Firefox-Nutzern, die über das Hilfe-Menü die SUMO-Seiten besuchen.
Dank …
Der Dank dafür gebührt allen freiwilligen Helfern, die im Forum die Arbeit koordiniert und mitgeholfen haben. Am Ende hat sich vor allem Tobbi hervorgetan und viele Übersetzungen begonnen.
Aber die Arbeit ist natürlich damit nicht vorbei! Spätestens mit jeder Veröffentlichung einer neuen Hauptversion von Firefox (die nächste wird wohl Firefox 4.0 gegen Ende des Jahres sein) werden neuen Artikel dazu kommen oder alte Artikel überarbeitet werden müssen. Besonders die Überarbeitung von bestehenden Artikeln ist eine diffizile Angelegenheit, die mehr Aufwand bedeutet als eine reine Neuübersetzung. Wer das nicht scheut, ist bei uns herzlich willkommen.
… und es geht weiter
Und auch Neuübersetzungen gehen uns nicht aus. Denn es gibt noch eine Firefox-Variante, die ein eigenes SUMO besitzt: Firefox für Mobilgeräte auf mobile.support.mozilla.com.
Die Artikel bei SUMO für den mobilen Firefox sind nicht so zahl- und wortreich wie für den Desktop-Firefox. Das macht die Arbeit leichter. Wer mithelfen will, findet im Forum eine Einleitung dazu und neben den Anleitungen auf SUMO selbst haben wir auch eine Zusammenfassung der wichtigsten Übersetzungstipps.
Wenn sich jemand weniger mit Firefox sondern mehr mit Thunderbird beschäftigt, für den gibt es auch die Möglichkeit, das Thunderbird-SUMO (kurz SUMOMO genannt) für deutschsprachige Leser zu übersetzen. Aber das ist eine andere Geschichte …
Ich habe mich schon öfters gefragt, ob die Kommentarfunktion auf support.mozilla.com (kurz: SUMO, dt. Firefox-Hilfe) eigentlich sinnvoll ist. Denn viele Leute lesen nicht, dass die Kommentare dort nur erwünscht sind, wenn sie Verbesserungsvorschläge oder Fehlerkorrekturen für den Artikel selbst enthalten. Fragen und Wünsche an die Firefox-Entwickler sind dort Fehl am Platz. Aber da die Kommentarfunktion wohl eine der offensichtlichsten Möglichkeiten ist, mit der sich Firefox-Nutzer bei einer offiziellen Mozilla-Seite zu Wort melden können, wird dieses Instrument gern missbraucht. Schließlich gehen die Leute zu SUMO, wenn Sie Probleme haben. Und wenn sie schon mal dort sind, können sie sich auch gleich über Firefox im Allgemeinen beschweren – besonders wenn ihnen der gelesene Hilfe-Artikel nicht geholfen hat.
Darum habe ich mir die 148 Kommentare bei deutschsprachigen SUMO-Artikeln von Februar 2009 bis April 2010 angesehen und sie statistisch erfasst.
Die Art der Kommentare
Ich habe die Kommentare in 8 Kategorien eingeteilt:
- Vorschläge: Diese Kommentare enthalten Verbesserungs- oder Korrekturvorschläge für den Artikel.
- Lösung nicht möglich: Bei diesen Kommentaren ist die beschriebene Lösung nicht durchführbar.
- Andere Lösungswege: In diesen Kommentaren werden andere Lösungswege vorgeschlagen als im Artikel erwähnt werden.
- Danksagungen: In diesen Kommentaren bedanken sich Leser dafür, dass ihnen der Artikel geholfen hat, oder sie lobten den Artikel oder sie bedanken sich allgemein für Firefox.
- Beschwerden: Hier beschweren sich die Leute über Firefox im Allgemeinen (Abstürze, Updatefehler, Add-ons usw.) oder weil ihnen der Artikel nicht geholfen hat.
- Hilfefragen: Diese Kommentare enthalten eine Frage zur Verwendung von Firefox, die eigentlich in ein Forum oder einen Chat gehören und für die die Kommentarfunktion nicht geschaffen wurde.
- Wünsche: In diesen Kommentaren wünschen sich die Leute eine nicht mehr vorhandene Funktion zurück.
- Restliche Kommentare: Diese Kommentare enthalten alles, das nicht in die anderen Kategorien passt. Dazu gehören ein sinnfreier portugiesischer und englischer Kommentar, ein Kommentar, der anmerkt, dass Firefox auf dem Windows-Bildschirmfoto anders aussieht als auf seinem Mac, und ein Wunsch an SUMO, dass Hyperlinks beim Ausdrucken sichtbar sein sollen.
Und hier das Ergebnis:

26 Kommentare, das sind 18%, enthalten Verbesserungsvorschläge oder Fehlerkorrekturen zu den Artikeln, in denen sie geschrieben wurden. 2 Kommentare oder 1% sagen, dass der angegebene Lösungsweg nicht möglich ist. 4 Kommentare oder 3% schlagen einen anderen als im Artikel vorgeschlagenen Lösungsweg vor. In 20 Kommentaren oder 14% haben sich die Leute für Firefox bedankt oder den Artikel gelobt. Ein Drittel der Dankeskommentare richtet sich nicht eindeutig an den Artkel, sondern an Firefox im Allgemeinen und ist in der Firefox-Hilfe deplatziert. Für dieses Drittel kann aber ein Teil der Beschwerden darüber, dass ihnen der Artkel nicht geholfen hat, eingesetzt werden.
Damit sind das in Summe 36% an Kommentaren, für die die Kommentarfunktion in der Firefox-Hilfe gedacht ist.
In 37 Kommentaren oder 25% beschweren sich die Kommentatoren meist über Firefox im Allgemeinen wie z.B. über häufige Abstürze. Nur ein Bruchteil davon sagt, dass ihnen der Artikel nicht geholfen hätte (diese 4% wurden vorhin schon zu den 36% “angemessenen Kommentaren” dazugerechnet). Die deplatzierten 50 Hilfefragen machen 34% aller Kommentare aus. In 3 Kommentaren oder 2% wird der Wunsch nach der Wiederbringung einer verloren gegangenen Firefox-Funktion geäußert. Der Rest besteht aus 6 Kommentaren oder 4%. Dieser Anteil der Kommentare macht in Summe 65% aus. 1 Prozentpunkt ist irgendwo als Rundungsfehler gelandet.
Man kann also zusammenfassen, dass bis zu zwei Drittel aller Kommentare nach den Regeln der Firefox-Hilfe potenziell unnötig sind.
Die Anzahl der Kommentare in den Artkeln

Die meisten Kommentare wurden in den Artikeln Wird Firefox auf Windows 7 funktionieren, Neueste Chronik löschen, Benutzername und Passwort wird nicht gespeichert, Dieser Verbindung wird nicht vertraut und Wie Sie den Cache leeren können geschrieben. Für die deutschsprachigen Nutzer ist also ein neues Microsoft-Betriebssystem und die Sicherheit der Privatsphäre Wert, die Firefox-Hilfe aufzurufen.
Das bestätigt meine Meinung, dass Firefox in deutschsprachigen Gebieten vor allem wegen des persönlichen Datenschutzes gern genommen wird. Es sagt aber auch aus, dass es dort anscheinend einige Probleme mit der Bedienung oder der Funktionalität gibt.
Die Namen der Kommentatoren
Alle Kommentare wurden von nicht registrierten Nutzern unter dem Namen “anonymous” verfasst.
Die Sprache

128 Kommentare wurden auf Deutsch geschrieben, nur 20 Kommentare in englischer Sprache oder deutsch und englisch gleichzeitig. Durch die übersetzte Oberfläche ist den meisten also klar, dass sie in ihrer Muttersprache kommentieren können.
Die zeitliche Aufteilung

Bis zum Ende des Jahres 2009 gab es nur sehr wenige Kommentare. Aber im Jänner 2010 stieg die Zahl sprunghaft an, wuchs im Februar dann nochmal um mehr als das doppelte und nimmt seitdem stetig wieder ab. Das lässt auf eine hohe Beanspruchung der Firefox-Hilfe nach der Veröffentlichung einer neuen Firefox-Hauptversion schließen. Am 21.01.2010 kam Firefox 3.6 heraus.
PS: Die OpenDocument-Datei mit den Ergebnissen kann hier heruntergeladen werden: SUMO-Kommentare.ods (100kB).
Ich hab ja schon länger nichts mehr über CSS geschrieben. Der aktuelle Artikel auf hacks.mozilla.org gibt mir mal wieder einen Grund dazu.
Im Artikel The CSS 3 Flexible Box Model wird über eine neue Art des “Kästchenschemas” erzählt, das wir aus CSS 1 und 2 lieben und hassen gelernt haben. Es gibt auch schon andere Ansätze, die alten Tabellenlayouts auf bessere und einfachere Art zu ersetzen als bisher, aber mit Flexible Box Model wird etwas Altbewährtes verbessert, z.B. beliebige horizontale und vertikale Anordnung sowie einfachere Breitenanpassung.
Gecko und Webkit haben die sich noch in Arbeit befindlichen Fassungen angeblich schon implementiert. Jetzt fehlt nur noch die Fertigstellung des Webstandards und die vollständige Umsetzung in allen bekannten Browsern – einschließlich des IE. Aber Microsoft hat ja eh angekündigt, mit dem IE9 wirklich auf Webstandards setzen zu wollen. Es gibt für die Zukunft also gar kein Problem …
Michael “coce” und ich haben vorhin die Änderungsvorschläge von Robert “rb” an der Firefox-Funktionsübersicht eingearbeitet und es zeigt sich einerseits, dass Deutsch so eine wundervolle Sprache ist, weil man durch die kleinste Nuance, die kleinste Änderung einer Wortstellung im Satzgefüge oder das Einfügen oder Weglassen eines simplen Artikels viel bewirken kann. Andererseits gibt es Möglichkeiten in der deutschen Sprache, Formulierungen absolut unverständlich zu verfassen, sodass man einen Satz oder Absatz erst nach mehrmaligem Durchlesen versteht. Beamtendeutsch ist (besonders in Österreich) so ein Fall oder auch folgendes Beispiel (das nichts mit Firefox oder seinen Webseiten zu tun hat):
Das anliegende Unterschriftsblatt (weiß) bitten wir unter Beachtung der Bemerkung auf der Rückseite des für Sie bestimmten Unterschriftmerkblattes (gelb) auszufertigen und in dem beigefügten Freiumschlag an uns zurückzusenden. – Quelle
Manchmal ist es nicht leicht, einen technischen englischen Satz in kurzes, klares Deutsch zu übersetzen.
Mark Twain hat einmal treffend festgestellt:
Wenn der deutsche Schriftsteller in einen Satz taucht, hat man ihn die längste Zeit gesehen. Bis er auf der anderen Seite seines Ozeans wieder auftaucht – mit einem Verbum im Mund. – Quelle
So schlimm war es heute nicht, aber man muss doch Acht geben, verschachtelte Sätze oder Passivkonstruktionen oder “es/man”-Sätze oder überlange Attributkonstrukte usw. zu vermeiden.



