Viel Zeit blieb nicht, um Whistler und die Umgebung anzusehen, da wir von morgens bis abends ein volles Programm im Hotel hatten. Am Mittwoch Abend aber ging es nach Whistler Village und wir aßen in Gruppen aufgeteilt in verschiedenen Restaurants. Danach ergab sich die Möglichkeit für einen kleinen Spaziergang durch das Örtchen zurück zum Hotel.
Andere nutzten sicher die Möglichkeit, die Nacht in den Bars des Ortes kurzweilig zu gestalten. Ich war hingegen recht bald müde durch die Zeitverschiebung (22 Uhr war in Europa bereits 7 Uhr am Morgen des nächsten Tages). Dafür war ich schon sehr früh wach und nutzte das hoteleigene Fitnessstudio für den Morgensport.
Der 2. Tag des Summit, Donnerstag, begann wie schon der Vortag mit strahlend blauem Himmel und heißem Wetter auf der Dachterrasse und einem guten Frühstück. Dieser Tag war wieder vollgestopft mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Besprechungen sowie der Science Fair und der Mozilla World Expo.

- Wo am Mittwoch noch überall Leute mit Laptops saßen, standen am Donnerstag die Tische und Bildschirme für die Science Fair und die Mozilla World Expo

- Auch Kadir hielt einen sogenanngen Lightning-Talk
Kurzes Video meiner Digitalkamera von der Lockerheit der Regie, wenn Probleme bei Lightning Talks mit angeschlossenen Laptops auftragen: manchmal wurde pointierte Musik dazu gespielt. (MOV, 13,3 MB)

- Science Fair: Marco Zehe, der deutsche Zugänglichkeitsexperte von Mozilla, stellt Firefox im Zusammenspiel mit einem Screenreader vor

- Science Fair: 600 Leute im Gespräch bei mehreren Dutzend Ständen, bei denen Mozilla-Projekte vorgestellt wurden
Besonders hervorgestochen sind für mich die Projekte von Paul Rouget (Mixing the Web) und Aza Raskin (TabCandy). Und kaum zu glauben: Es gab auch 2 Stände von Thunderbird mit Raindrop und Thunderbird für Netbooks, mit dessen Hilfe die Oberfläche von Thunderbird über ein Add-on platzsparender gestaltet werden soll.
Dabei wurde mir aber schmerzlich bewusst, dass dieses Summit eigentlich fast fast ausschließlich auf Firefox zugeschnitten war. Von anderen Projekten sah ich nichts außer mehreren Thunderbird- und SeaMonkey-Programmierern.
Nach der Science Fair und weiteren Sessions begann am Abend die Mozilla World Expo, bei der um die 40 Teams Informationen, Videos, Präsentationen, Speisen und mehr aus ihren Ländern zeigten. Es sollte die Vielfalt der Leute darstellen, die gemeinsam daran arbeiten, Mozilla, Open-Source und ein offenes Internet voranzubringen.
Auch die deutschsprachigen Gebiete hatten ihren eigenen Stand. Genau genommen war es eine Zusammenarbeit von Deutschland und Österreich. Mozillianer anderer deutschsprachiger Länder traf ich nicht.

- Besonders die asiatischen Teilnehmer erfreuten sich an unserem Spiel, bei dem ein dt. Ausdruck einem Bild zugeordnet werden musste

- Links: die lange Reihe der Expo-Stände; rechts: Teil der Bilderwand unseres Expo-Standes mit der Zeitlinie, dem dt. Reichstag und dem Österreich-ist-nicht-Australien-Bild
Meine Freundin und ich hatten für die Expo eine OpenOffice.org-Präsentation über deutsche und österreichische Persönlichkeiten, über die Personen der dt. Mozilla-Gemeinschaft sowie über Mozilla-Mitarbeiter aus Deutschland vorbereitet. Daneben boten wir Bücher, die deutsche Flagge als Erkennungsmerkmal, ausgedruckte Fotos von Sehenswürdigkeiten und verschiedene Süßigkeiten (meist aus Österreich). Von Tobbi stammten ein Memory-Spiel (das besonders gut ankam), bei dem man dt. Namen den entsprechenden Bildern zuordnen musste, sowie eine dt. Mozilla-Zeitleiste, die wir ausdruckten. Danke dafür! Auch an Coce herzlichen Dank, der uns seinen Laptop für die Präsentation zur Verfügung stellte.
Während und nach der Expo gab es das Abendessen im Hotel, das in 3 Räume aufgeteilt Essen von 3 Kontinenten bot: Chinesisch-Japanisch (ich konnte es nicht genau einordnen), Mexikanisch-Südamerikanisch und (auf der Dachterrasse) Europäisch. Ich habe, nachdem wir unseren Expo-Stand abgebaut hatten, aus allen 3 Speisesälen etwas probiert, das Liebste war mir aber der Crêpe-Stand auf der Dachterrasse.

- Mmmmmhhh … Crêpe gefüllt mit Obst und übergossen mit Schokolade
Am 3. Tag, Freitag, gab es wie zuvor wieder Morgensport und Frühstück bei weiterhin strahlendem Sonnenschein. Die kurze Zeit bis zum Beginn der ersten Veranstaltungen nutzte ich nach dem Frühstück, um die nächste Umgebung des Hotels zu erkunden.
Whistler ist, ganz anders als ich erwartet hatte, voller Leben im Sommer. Es wimmelt von Joggern, Radfahrern, Skateboard-Fahrern und Wanderern. Whistler ist das reinste Sommersportparadies, wenn auch ein teures. Auch die Ski-Abfahrten wurden aufwändig präpariert, damit die Mountainbike- und BMX-Fahrer ihren Spaß haben können.

- Wanderkarte für Whistler Village und Umgebung

- Whistler ist wie weite Teile Kanadas ein Naturparadies, ich weiß das zu schätzen
Der letzte Summit-Tag quoll wieder über vor gleichzeitig ablaufenden Veranstaltungen. Besonders an diesem Tag musste ich Kompromisse machen, wo ich hingehen konnte und wo nicht. Am Nachmittag kam es dann auch endlich zum mehrmals verschobenen Treffen von SUMO-Übersetzern. Auf der überheißen Dachterrasse schwatzten wir in kleiner Runde über unsere Probleme mit SUMO und welche Wünsche wir für die nächste Version haben, die von Grund auf neu geschrieben werden soll. Das soll große Geschwindigkeitsverbesserungen bringen sowie alte Probleme beseitigen.

- Chris Ilias (1.v.l.), Kadir (2.v.l.) und andere beim SUMO-Treffen am Freitag Nachmittag
Schneller als erwünscht ging auch der 3. Tag dem Ende zu und nicht lang nach der letzten Session begaben wir uns in kleinen Gruppen nach Whistler Village und fuhren mit der Whistler Village Gondola 1157 Meter hoch bis zur Roundhouse Lodge, die1809 Meter über dem Meeresspiegel liegt.
Dem Weg entlang vom Hotel bis zur Gondeltalstation standen mehrere freiwillige Mozillianer an neuralgischen Punkten, um die Leute in die richtige Richtung zu lotsen. Das Witzige daran war, dass die Hälfte dieser Freiwilligen aus Deutschen bestand + meinereiner aus Österreich. Die sprichwörtliche, aber klischeehafte Ordentlichkeit des deutschen Gemüts zeigte sich auch in Whistler.
Während meiner Wartezeit an einer Straßenkreuzung, bis auch die letzten Gruppen und Einzelpersonen des Summits mit der Gondel hochfuhren, sah ich viele Leute an mir vorbei spazieren, vorbei fahren und vorbei rollen. Viele Familien waren darunter, auch auch viele Gruppen junger Leute. Alle sportlich und alle schienen nicht besonders arm zu sein. Die Mehrheit der Autos bestand, wie war es anders zu erwarten, aus großen Pickups, Vans und Geländewagen. Gut zu beobachten war die Neugier und Freundlichkeit der Leute, die in Mitteleurope oft zu wünschen übrig lässt. Leider haben die meisten meinen scherzhaften Ruf „Use Mozilla Firefox!“ nicht verstanden. ;-)
Mit der letzten Gondel, die zu dieser Tageszeit extra für Mozilla in Betrieb genommen wurde, fuhren dann wir Lotsen auf die Bergstation. Daran anschließend befand sich eine große Schihütte, die nun für das Abschlussfest des Mozilla Summit 2010 umgebaut worden war.

- Aussicht von der Roundhouse Lodge runter ins Whistler-Tal und zu den Bergen in Richtung Pazifik

- Hunderte Mozillianer feiern und genießen (auf dem Bild sieht man die 2 anderen Österreicher, die ich getroffen habe: links unten der mit dem grünen Schal und mittig der mit dem blauen Hut und der braunen Jacke, der Videoaufnahmen vom Summit drehte)

- Einer der Speisesäle vor der Erstürmung

- Atemberaubender Sonnenuntergang in den kanadischen Bergen
Und nachdem die vielen Gruppenfotos gemacht, eine kurze Abschlussrede gehalten, es finster geworden und das Essen restlos verputzt worden war, ging das Fest erst richtig los. Mozillianer aus der ganzen Welt feierten sich und Mozilla. In der Disco im hinteren Teil der Hütte ging die Post ab. Kurzes Video meiner Digitalkamera von der Disco. (MOV, 4,1 MB)

- Programmierer, Übersetzer und Marketing-Leute fühlen den Disco-Beat

- Auch die Summit-Maskottchen tanzten mit
Damit ging dieses atemberaubende Summit auch schon zu Ende. Es ging alles mal wieder viel zu schnell. Aber es war auch anstrengend und länger wäre es wohl nicht mehr ganz so produktiv gewesen. Außerdem sind ja nicht alle Mozilla-Beitragende Studenten ‒ manche müssen sich Urlaub nehmen.
Darum danke ich meiner Firma für den relativ kurzfristigen Urlaub, Mozilla für diese fantastische Veranstaltung, allen Leuten, die ich wieder getroffen oder neu kennengelernt habe und natürlich meiner Freundin für ihr Verständnis. :-)
Unterstützt ein offenes und freies Internet!
Ich kann es kaum glauben, dass es schon vorbei ist. Ich konnte vorher auch kaum glauben, dass es passieren würde. Das Mozilla Summit 2010 in Whistler, Kanada.
Wenn man die 3 Tage mit einem Wort beschreiben müsste, passt wohl awesome am besten! Ich weiß, dieses US-amerikanische Wort ist abgedroschen. Aber es wurde am Summit selbst so oft verwendet und passt wunderbar zu allem, was ich erlebt habe.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die vielen Leute? Die fantastische Umgebung? Das Spitzenhotel? Das tolle Veranstaltungsleitung? Die unglaubliche Darbietung mit großem Zelt auf der Dachterrasse und Multimedia-Veranstaltungssaal? Das verrückte Abschlussfest auf 1800 Meter mit mannshohen Plüschmonstern und Abenddisco?
Allein der Hinflug war ein Hingucker für mich. Normalerweise bin ich immer nachts nach Nordamerika geflogen. Diesmal konnte ich die Schönheit der Eismeere und der weiten Kanadas am hellichten Tag bewundern.

- Blick auf die Eisschollen im Atlantik südlich von Grönland

- Als Schätzer der Alpen kann die Größe und Schönheit der Rocky Mountains nur bewundern
In Vancouver am Flughafen angekommen wurden wir schon von den Veranstaltern abgeholt und per Bus nach Whistler gebracht. Das Hotel an sich war schon eine Attraktion.

- Das Fairmont-Hotel von außen
Ein weniger spektakuläres Hotel wäre schwer möglich gewesen, wenn 600+ Mozillianer darin Platz finden müssen.

- Blick vom Zimmer in Richtung der nächsten Schipiste

- Blick von der Dachterrasse Richtung Norden
Die Dachterrasse mit dem großen Festzelt war der nächste Augenöffner für mich, auf der am Abend der Ankunft die Begrüßungsfeier stattfand.

- Zelt auf der Dachterrasse

- Nach dem Frühstück sah das Ganze dann so aus
Aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft und dem Spiel zwischen Deutschland und Spanien begann der erste Tag, Mittwoch, früher als normal. Die Keynotes wurden von den Mozilla-Größen gehalten und danach wurden die neuesten technischen Errungenschaften für Firefox 4 präsentiert. In letzter Zeit wurde viel auf Firefox eingedroschen und vor allem mit Chrome wird der Browsermarkt viel härter als jemals zuvor. Da sind geistige Streicheleinheiten höchst willkommen. Beispiele für die neuen Möglichkeiten mit z.B. WebGL sind das Video CubicVR 3D Engine WebGL – Flight of The Navigator sowie weitere, die man auf YouTube finden kann.

- Fast noch leerer Veranstaltungssaal für die Keynotes
In den großen Veranstaltungssaal passten locker alle Mozillianer hinein und die Organisation war awesome: Videogroßleinwände, Kameras eigene Regie und sogar eine kleine Tischkamera für Aufnahmen von Mobiltelefonen (denn auch Firefox Mobile alias Fennec wurde live vorgeführt).
Neben weiteren Vorträgen nach dem WM-Spiel in der verlängerten Mittagspause (Whistler liegt 9 Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit) gab es auch ein Gespräch mit William und Kadir.

- Kadir schwärmt für Williams iPhone 4
Weil ich vorhin schon von der Organisation gesprochen habe: Das Marketing war bis ins Detail und aufs Schönste vorbereitet. Das ganze Areal war übersät mit niedlichen Monster-Figuren, den Maskottchen für das Mozilla Summit. Sie dienten auch als Wegweiser, damit man sich in dem riesigen Hotel sofort zurecht finden konnte. Sogar lebensgroße Monsterfiguren machten gute Laune am letzten Summit-Abend (Video auf flickr). Dann gab es eigens vorbereitete Mozilla-Speisekarten für das Abendessen am Mittwoch und am rührendsten fand ich die Kärtchen, die jeden Abend auf den Kissen im Hotelzimmer lagen und Dinge sagten wie: „Sleep well. Making the Web a better place take a lot of energy.“ Amerikaner verstehen etwas von Motivation.

- Die Pappmonster dienten zur Dekoration und als Wegweiser durch das Hotel

- Links das Logo des Mozilla Summit 2010, rechts die Speisekarte von Mittwoch abends

- Gute-Nacht-Kärtchen auf dem Kopfkissen (alle Fotos dieser Kärtchen auf flickr)
Michael “coce” und ich haben vorhin die Änderungsvorschläge von Robert “rb” an der Firefox-Funktionsübersicht eingearbeitet und es zeigt sich einerseits, dass Deutsch so eine wundervolle Sprache ist, weil man durch die kleinste Nuance, die kleinste Änderung einer Wortstellung im Satzgefüge oder das Einfügen oder Weglassen eines simplen Artikels viel bewirken kann. Andererseits gibt es Möglichkeiten in der deutschen Sprache, Formulierungen absolut unverständlich zu verfassen, sodass man einen Satz oder Absatz erst nach mehrmaligem Durchlesen versteht. Beamtendeutsch ist (besonders in Österreich) so ein Fall oder auch folgendes Beispiel (das nichts mit Firefox oder seinen Webseiten zu tun hat):
Das anliegende Unterschriftsblatt (weiß) bitten wir unter Beachtung der Bemerkung auf der Rückseite des für Sie bestimmten Unterschriftmerkblattes (gelb) auszufertigen und in dem beigefügten Freiumschlag an uns zurückzusenden. – Quelle
Manchmal ist es nicht leicht, einen technischen englischen Satz in kurzes, klares Deutsch zu übersetzen.
Mark Twain hat einmal treffend festgestellt:
Wenn der deutsche Schriftsteller in einen Satz taucht, hat man ihn die längste Zeit gesehen. Bis er auf der anderen Seite seines Ozeans wieder auftaucht – mit einem Verbum im Mund. – Quelle
So schlimm war es heute nicht, aber man muss doch Acht geben, verschachtelte Sätze oder Passivkonstruktionen oder “es/man”-Sätze oder überlange Attributkonstrukte usw. zu vermeiden.
SUMO ist nicht nur hilfreich, anscheinend ist es auch schmackhaft:

Manche werden mich für völlig deppert halten, aber ich gebe es zu: Ich mag das derzeitige Wetter!
Seit zwei Wochen (oder mehr?) hat es fast durchgehend zwischen -5 und -10 Grad Celsius und alle paar Tage oder Nächte schneit es mehrere Zentimeter (vorgestern musste ich abends und morgens je eine Handbreite Schnee vom Auto fegen).
Was daran schön ist? Erstens ist es nicht feucht. Das heißt, die Autos vereisen nicht wirklich und die Straßen und Wege sind keine Schlittschuhbahnen. Der Schnee ist leicht und trocken. Das macht das Schneeschaufeln wenigstens zu keinem Kraftakt. Und zweitens ist es richtig winterlich: Alles ist weiß bedeckt, wenn man mal von den braunen, gesalzenen Suppen namens Hauptstraßen absieht. So was wünscht man sich meist in der Adventszeit. Und drittens, nicht zu vergessen, versinkt Österreich nicht gleich im völligen Chaos wie andere Teile Europas, wenn es mal ein paar Zentimeter mehr schneit.
Deshalb: Bleibt cool, erfreut euch am Winter. Bald ist sowieso wieder alles weggschmolzen.
Heute Abend gab es im Technologiezentrum Attnang-Puchheim einen Vortrag mit dem Titel „Wie funktioniert Google?” von einem Professor der FH Hagenberg. Meine Freundin und ich waren dabei und waren überrascht von der Anzahl der anderen Gäste. Der Vortragsraum war voll gefüllt. Das Thema interessiert anscheinend die Leute, die von Anfang 20 bis ins Seniorenalter vertreten waren. Der Vortrag selbst war ganz gut gehalten. Alle Zuhörer haben die vollen zwei Stunden durchgehalten (inklusive Diskussionsrunde nach dem Vortrag).
Was mich vom Vortragenden aber irritiert hat, war das Unverständnis gegenüber Open-Source. Sichtbar hat sich diese Einstellung in einer Vortragsfolie offenbart, bei der es darum ging, dass es bei Google eigentlich lockerer zugeht, als man sich das bei Informatikern sonst vorstellen würde. Der eine Satz besagte, das Leben bei Google sei nicht so trist, wie das „die Medien oder LINUX-Gurus” behaupten.
Alleine schon dieser Satz, wie er formuliert und wie die Wörter dargestellt wurden, zeigt die Einstellung des Vortragenden. Linux-Gurus? Hä!? Aber gut. Den Satz selbst will ich nicht analysieren – er hatte nichts mit dem Vortragsthema an sich zu tun.
Schade fand ich dann seine Antwort auf meinen Kommentar in der Diskussionsrunde am Ende, dass in dem Vortrag als eines der Schlüsselelemente von Google die Erwähnung von Open-Source fehle. Er meinte dann sinngemäß, najaaa, man müsse bei Open-Source ein bisschen vorsichtig sein. Es sei nicht alles gut. Es könne anderen Firmen schade. Zum Beispiel hätten Entwicklerfirmen wie Borland durch die Offenheit von IBMs Eclipse gelitten usw.
Ich dachte mir dann nur: Vor 100 Jahren hätte ein Vertreter der Schmiedezunft auch gesagt, dass die Automobilindustrie die Pferdeschmieden in den Ruin treibe. – Na, und? Das ist Evolution! Das Thema habe ich in einem älteren Artikel über die Weiterentwicklung der Wertschöpfungsprozesse angeschnitten, der auf dem Artikel Interaktive Wertschöpfung – Produktion nach Open-Source-Prinzipien des OpenSource-Jahrbuchs 2007 beruht, das wiederum einen Auszug aus dem gleichnamigen Buch von Frank Piller, Ralf Reichwald und Christopher Ihl darstellt (auch als PDF zum Herunterladen verfügbar).
Solcherlei Lektüre wäre empfehlenswert, bevor man sich über das Thema Open-Source auslässt.
Letztes Wochenende war wieder die Premiere einer Aufführung der Kellerbühne Puchheim: des Broadway-Musicals Der kleine Horrorladen (Little Shop of Horrors).
Nach vielen Monaten des Arbeitens, Vorbereitens und Probens haben die Macher und Schauspieler des Stücks ihr Werk endlich vor Publikum spielen können. Nach der Reaktion des Publikums (volles Haus!) und den Anwesenden der Presse zu urteilen, hat sich die Mühe gelohnt, denn die Aufführung war grandios! Der Applaus und die Pfiffe wollten gar nicht mehr aufhören. :-)
Es war noch aus einem weiteren Grund eine Premiere. Glänzte die Hauptbühne der Kellerbühne Puchheim bisher durch Komödien wie jene Johann Nestroys oder leichten Kriminalstücken, ist “Der kleine Horrorladen” das erste Musical, das aufgeführt wird. Das Risiko hat sich gelohnt. Alle Schauspieler haben überzeugend und berührend gesungen, besonders die Hauptdarsteller (die Darsteller des Seymour, der Audrey und des wahnsinnigen Zahnarztes Orin Scrivello).
Besonders stolz bin ich auf meine Base Ursula und ihren Freund Robert, die diese Aufführung erst möglich gemacht haben. Ursula hat die Puppen der blutgierigen Pflanze “Audrey II” gestaltet (die wirklich toll aussehen!) und am Bühnenbild mitgearbeitet. Regie, das Drehbuch, die Auswahl der Besetzung und das Bühnenbilds stammen von Robert, der sich mit seinem Perfektionismus selbst übertroffen hat. Die Monate, die die beiden quasi in der Kellerbühne “gelebt” haben, haben sich gelohnt. Meinen herzlichsten Glückwunsch, euch beiden!
Wer also in der Nähe ist, sollte sich das Stück unbedingt ansehen.
Smartphones werden nun langsam auch für einen Mobiltelefon-Puristen wie mich interessant (derzeit nur telefonieren und SMSen, kein Web, kein MMS, keine Vertragsbindung, kein Mindestumsatz). Neben dem iPhone 3GS von Apple ist nun das Nexus One von Google eine Überlegung wert, in die moderne Welt der Daueronlinemobilität einzutauchen.
Besonders neugierig wäre ich auf Android 2.1, bei dem nun die Kinderkrankheiten der ersten Android-Mobiltelefone beseitigt sind. Nette Spielereien wie die Suche nach Bauwerken mittels Foto oder den Navigations-Funktionen machen dieses Open-Source-Betriebssystem interessant. Ich würde mir die gleichzeitige Anschaffung eines Navigationsgeräts für das Auto gern ersparen. (Ja, noch habe ich sowas nicht!)
Jetzt müssen nur noch die Tarife für die Nutzung von Smartphones sinken. Die derzeitigen monatlichen Preise sind ja eine Frechheit. Schauen wir mal, was 2010 bringt.
Letztes Wochenende war ich beim MozCamp 2009 in Prag, dem diesjährigen europäischen Treffen von Entwicklern und Übersetzern von und für Mozilla. MozCamp war für mich nicht weniger überwältigend als die FOSDEM 2009. Aber dadurch, dass nur Mozilla-Leute da waren und ich nun fast alle, mit denen ich zu tun habe, schon einmal getroffen hatte, war es diesmal doch “heimeliger” (um die Uhrzeit fällt mir kein passenderes Wort ein).
Der Beginn des Wochenendes war ein weniger spektakulärer Reinfall als bei der FOSDEM: Durch viel Verkehr auf den Straßen zwischen Linz und Prag und eine falsche Zeit im Hinterkopf verpasste ich knapp den Anschluss an das freitägliche Abendessen.
Ansonsten gab es viel zu hören (besonders interessant: Seths Statistiken und Mike Beltzners Vorstellung über die Neuerungen von Fx3.6 bis 4.0), viel(e) zu sehen und einiges zu diskutieren (vor allen mit David Tenser über Verbesserungen der SUMO-Oberfläche für Übersetzer).
Wenn jemand an vielen Fotos interessiert ist, empfehle ich die Präsentation auf Flickr. Sie beginnt mit dem lustigsten Teil des MozCamps: Seth Bindernagels und Chris Hofmans “Ballmer”-Affentanz.
Hier noch ein paar Impressionen von mir (wenn jemand ein Flickr-Konto oder etwas ähnliches besitzt, kann ich alle meine Fotos zur Verfügung stellen).

- Das MozCamp2009-Logo

- Die Zukunft ist frei

- “Panel Discussion” mit Glyn Moody (Technologie-Journalist), Mark Surman (ausführender Direktor der Mozilla Foundation), Tristan Nitot (Präsident von Mozilla Europe) und Robert Kaiser (Chef von SeaMonkey)

- Der Konferenzraum in nicht zerstückeltem Zustand, jedoch bezweifle ich, dass wirklich alle 180 MozCamp-Teilnehmer dabei waren – sind das nur so wenige?

- Zwischen den Vorträgen wuselten alle in den Gängen, manche besorgten sich kleine Aufkleber und anderes

- MozCamp strotzte nur so vor mobilen Geräten

- Abendessen in Prag … vor dem Essen

- Mozillaner sind hungrige Leute (verständlicherweise)
Filmemacher Alexander Lehmann hat nach Du bist Terrorist! ein weiteres Video online gestellt, rechtzeitig zur deutschen Bundestagswahl: RetteDeineFreiheit. (Gefunden via Golem.)
Diesmal geht es nicht um die Problematik des immer größer werdenden Überwachungsstaats, sondern um die “Netzsperren”, die CDU und SPD kürzlich im dt. Bundestag durchgewunken haben. Sogar die oberösterreichischen Gründn sind für Netzsperren ähnlich denen in Deutschland.
[...] Die teilweise behauptete bloß temporäre Wirksamkeit, die Wirkungslosigkeit oder die Umgehungsmöglichkeiten der geforderten Maßnahmen sind aus unserer Sicht kein tragfähiges Argument dagegen, denn selbst wenn nur ein geringer Wirkungsgrad eintritt, bedeutet dies bereits einen kleinen und ganz wichtigen Erfolg gegen die Kinderpornografie. [...] Die Grünen Oberösterreich stehen daher weiterhin für umfassende Maßnahmen gegen Kinderpornografie und den Schutz der Opfer, aber auch für die Wahrung der Meinungsfreiheit und der verfassungsgesetzlich gewährleisteten Grundrechte überhaupt.– Ausschnitt aus einer Mail vom Klubobmann der oö. Grünen, per Mail am 2009-05-13 10:40
Dass man sich damit eine Art trojanisches Pferd schafft, das die Basis für Netzsperren gegen andere Inhalte bildet, scheint aufgrund des öffentlichkeitswirksamen Auftretens “Wir tun etwas gegen Kinderpornographie” in den Hintergrund zu treten.
Hardware
Am Wochenende passierte neben vielen anderen Dingen auch etwas, das ich bereits seit anderthalb Jahren herbeisehnte: Mein PC wurde aufgerüstet. Die Entdeckung der Langsamkeit ist nicht nur ein Buch von Stan Nadolny, sondern auch meine eigene Erfahrung mit meinem Rechner. Aufgrund dieser Langsamkeit war der Spaß am Arbeiten mit dem Rechner mehr als eingeschränkt. Oft nutzte ich bewusst den neueren 15″-Laptop, um etwas flüssiger werkeln zu können. Jedenfalls hat Freund Futschy mir preislich und technisch passende Teile zusammengesucht, die wir dann im EDV-Fachhandel (nein, nicht bei Niedermeyer, Cosmos oder MediaMarkt!) gekauft haben. So wurde …
- aus dem Prozessor AMD Athlon XP 2200 ein neuer Intel Core 2 Duo E7400 2×2,8GHz,
- aus dem Motherboard MSI KT2 Combo ein neues Gigabyte GA-EP45-UD3R,
- aus dem zusammengestückelten 1 GB RAM ganze 8 GB Corsair XMS2 DDR2 (1066),
- aus der Grafikkarte Nvidia GeForce4 MX 440 SE eine rasende Nvidia GeForce GTX 260 (216SP),
- aus der Festplatte von WesternDigital mit 360 GB eine Seagate Barracuda 7200.12 SATA2 mit 1 TB.
Nur Gehäusehülle, Netzteil, Diskettenlaufwerk und DVD-RAM-Laufwerk blieben erhalten.
Das Zusammenbauen mit dürftigen englischsprachigen Beschreibungen ging eigentlich ganz flott, von ein paar Denkpausen und Schnittwunden abgesehen. Futschy hat Erfahrung.
Software
Danach folgte das Aufspielen von Ubuntu 9.04 in der 32-bit- und in der 64-bit-Variante. Der Unterschied liegt darin, dass beim einen nur 3,2 GB RAM als nutzbar angezeigt werden, beim anderen jedoch 7,7 GB RAM!
Die Installation von Ubuntu ging wie immer reibungslos. Dabei stellt sich mir auch immer die Frage, wieso die letzten 20% des Installationsvorgangs von Ubuntu genau so lang brauchen wie die vorherigen 80% – eigentlich wird da nur noch deinstalliert, entfernt und gelöscht (unter anderem fremde Sprachpakete). – Mit Ext4 partitioniert hatte ich bereits mit der Live-CD. Ich mache das lieber in Ruhe vorher mit GParted als dann gestresst mit dem gefühlsmäßig weniger intuitiven Installationswerkzeug. Alles in allem geht die Installation ganz fix.
Reibungslos verlief auch die Hardware- und Peripherie-Erkennung. Musste ich bei früheren Ubuntu-Versionen diverse Dinge händisch nachinstallieren (weniger bei PC als bei Laptops), ging diesmal wirklich alles out-of-the-box. Sogar für meinen neuen HP Color LaserJet CP1514n waren die entsprechenden hplib-Bibliotheken schon vorhanden. Ich musste bloss den Drucker einschalten, die Druckererkennung laufen lassen und schon hatte ich die Testdruckseite in der Hand. Für Linux würde ich nur noch HP empfehlen.
Die proprietären Nividia-Treiber ließen sich auch problemlos installieren und die 3D-Effekte von Compiz standen nach einem Neustart zu meine Verfügung.
Auch die Startgeschwindigkeit beeindruckte uns. Die Zeit vom Einschalten des Rechners bis zum Erreichen des Bootmenüs von GRUB dauert gefühlt länger als vom Bootmenü bis zum funktionstüchtigen Ubuntu-Desktop. So um die 20 Sekunden braucht der reine Ubuntu-Start nach der Neuinstallation. Da bin ich mal gespannt auf Ubuntu 9.10, das nochmal schneller hochfahren soll. (Dagegen warte ich bei Windows auf der Arbeit in Summe mehrere Minuten, bis ich effektiv arbeiten kann.) So machen auch Reboots mehr Spaß! :-)
Grrrr: menu.lst und fstab
Die einzigen Arbeiten, die ich noch händisch durchführen musste, betrafen die Dateien menu.lst und fstab. Erstere ist für das Bootmenü GRUB zuständig – von welcher Partition soll GRUB aufgerufen werden, in welcher Reihenfolge sollen die Betriebssysteme aufgelistet werden usw. Zweiteres verwaltet den Zugriff auf und das Mounten der Festplatten und Partitionen (die 2 bereits vorformatierten und benannten Daten-Partitionen waren nämlich noch nicht automatisch ins System eingebunden – nachträgliches Mounten ist mit einem Doppelklick in Nautilus natürlich immer möglich).
Für mich war das weniger ein Problem. Gäbe es aber für diese 2 Mängel noch grafische Programme für Endanwender, würde ich ohne große Sorgen jedem Linux-Neuling eine Ubuntu-CD in die Hand drücken und sagen: Viel Erfolg, ruf mich an bei einem Problem. So aber muss man sich erstmal in die Syntax der beiden Dateien einlesen, UUIDs und Mount-Optionen herausfinden und studieren – und man darf ja nix falsch machen, sonst is das System unbenutzbar. Das kann man keinem Neuling zumuten, der sich nicht explizit mit solchen Details beschäftigen will.
Fazit
Außer dass ich nun endlich meinen riesigen Datensaustall aufräumen und umstrukturieren muss (es ist an der Zeit!), war das Aufrüsten meines Rechners ein unglaublicher Erfolg und Gewinn für mich. Als Bonus habe ich noch die alten Windows-Reste beseitigt (die alten NTFS-Partitionen mussten für Ext4 weichen usw.).
Ich fühle mich schnell und frei.
Danke, Futschy!
Und Futschy ist neidisch geworden und wird sich wohl in nächster Zeit auch zumindest mehr RAM und eine nette Grafikkarte besorgen. Fehlt nur noch Ubuntu auf seinem Hauptrechner. ;-)
Firefox 3.5 bekommt einen Privaten Modus, bei dem keine Surf-Daten gespeichert werden. Deshalb wird er landläufig auch als “Porno-Modus” bezeichnet. Nun hat im entsprechenden Bugzilla-Eintrag dazu jemand einen Kommentar geschrieben:
I’ve found a new bug. When I want to turn on Private/Porno Mode I have to use
two hands (crtl+shift+p). Sometimes this is impossible, you know…Quelle
Nebenbei: Darauf, dass er Strg und die Umschalttaste auch auf der rechten Seite der Tastatur benutzen kann, ist er nicht gekommen. ;-)
Ich find’s witzig, you know…?
Ich war die letzten Tage desktoprechnerlos. Der TFT-Bildschirm ist von einer Sekunde auf die andere ausgefallen. Es gab ein bisschen Geruch, als wäre etwas durchgeschmort. Dann war er nicht mehr zu benutzen.
Wieso ich so etwas Banales extra erwähne? Die Garantie ist erst vor wenigen Monaten abgelaufen, nachdem sie meinem Monitor (oder besser: mir) jahrelang Schutz gewährt hat. Und solche Hardware-Ausfälle passieren meistens knapp nach Ablaufen der Garantiezeit. Wie von Zauberhand.
Die FOSDEM ist schon anderthalb Wochen her und erst jetzt komme ich dazu, meine Eindrücke zu schildern. Kurz gesagt: Die erste FOSDEM war für mich überwältigend! Die FOSDEM bot mir die Möglichkeit, viele auf irgend eine Weise bekannte und interessante Menschen zu treffen und vielen interessanten Vorträge zu lauschen.
Aber alles der Reihe nach.
Eigentlich begann die FOSDEM mit einer unendlich langen Anreise. Ich sage nur: folgendes Bild sagt mehr als tausend Worte.

- Schlafgelegenheit am Terminal A des Frankfurter Flughafens
Leider habe ich dadurch das jährliche Beer-Event am Freitag Abend vor der FOSDEM verpasst. Aber ich kam schließlich in Brüssel an und verpasste nur den Anfang der Keynotes. Kaum angekommen auf dem Gelände der ULB, bahnte ich mir den Weg ins große Auditorium und fand einen Raum voller an Open-Source interessierter Menschen vor: jung und alt, mit und ohne Laptop.

- Vortrag von Mark Surman zur Zukunft von Open-Source

- Volle Bänke überall
Die folgenden 2 Tage sah und traf ich so viele Leute, die mir bisher nur über ferne Blogs oder andere Internetwege bekannt waren, zum Beispiel David Tenser, Gervase Markham, den unaussprechlichen Zbignew Braniecki (Gandalf), Mike Connor, David Ascher, Martin Creutziger, Simon Paquet (vom Kalender-/Lightning-Team), Bdale Garbee (von Debian), Tristan Nitot, Robert Kaiser, Theodore Ts’o, Marc Laporte (vom TikiWiki-Team), Marco Zehe (vom Mozilla Accessibility-Team) … Und natürlich andere, die ich vorher schon kennen gelernt hatte: Kadir, Barbara, William …
Diejenigen, die bei Mozilla die meisten Lacher während ihrer Vorträge produziert haben, waren mit Abstand der Brite Gervase Markham von der Mozilla Foundation (die Stiftung) und der Kanadier David Ascher von Mozilla Messaging (Thunderbird). Das sind wirklich besondere Typen und machten ihre Vorträge zu einem Genuss.

- David Ascher während seines Vortrags über Thunderbird 3
Allgemein war ich überwältigt von der großen Masse an Kreativität und Offenheit, auf der man bei der FOSDEM trifft. Hier treffen sich keine verstaubten Stubenhocker, sondern kreative Köpfe, die die Welt ein Stückchen verbessern wollen.
Ein anderes beeindruckendes Ereignis war für mich die Versammlung für das Web of Trust vor dem Hauptgebäude der FOSDEM:

- Leute treffen sich, um die Echtheit ihrer digitalen Schlüsseln bestätigen zu lassen
Natürlich war ich auch am Stand von OpenOffice.org. Leider war keiner von Sun Microsystems auf der FOSDEM, mit dem ich Kontakt halte.

- OpenOffice.org hatte seinen Platz gleich neben Mozilla und war gutbesucht
Dass es sich bei der FOSDEM um ein Entwicklertreffen handelte, wurde einem sogar auf dem Klo vergegenwärtigt:

- …
Weitere Bilder und Blog-Beiträge zur FOSDEM 2009 findet man für Mozilla auf der Fosdem:2009:Aftermath-Seite.
Irina Sandu schreibt im European Mozilla Community Blog Einzelheiten über einzelne Vorträge von Mozilla-Vertretern.
Besonders empfehlen kann ich das von der Community erstellte Werbevideo für Firefox sowie die Präsentation von David Ascher zu Thunderbird 3.
Zum Schluss noch ein Aufruf, der beim Mozilla-Stand hing:

- Die Mozilla-Community sucht immer Übersetzer für jede Sprache
Die FOSDEM 2009 findet am kommenden Wochenende in der belgischen und EU-Hauptstadt Brüssel statt, und ich freue mich schon darauf. Denn ich werde dort das erste Mal mit dabei sein! Ich bin schon sehr gespannt und weiß noch gar nicht so recht, welche Veranstaltungen ich dort besuchen werde. Es finden ja so viele gleichzeitig statt. Aber natürlich werden es vorrangig die von Mozilla sein. What’s next after Firefox 3.1 von Mike Connor, Thunderbird 3: what’s new, where is it heading, and how you can help von Ludovic Hirlimann und David Ascher (dem Chef von Mozilla Messaging) oder Mozilla Community Sites Project von Zbigniew Braniecki (“Gandalf”) kann ich mir beispielsweise nicht entgehen lassen.
Wenn jemand Tipps hat, lasst sie mich wissen! Ansonsten werde ich mich einfach überraschen lassen.



