Haben neben Microsoft auch die Linux-Distributoren die Netbook-Entwicklung verpasst? Irgendwie scheint mir, dass in den großen Elektromärkten immer weniger Netbooks mit Linux-Betriebssystemen zu finden sind. Ich finde in letzter Zeit nur mehr solche mit Windows XP – einem System aus dem Jahr 2001!

Vermutlich liegt es hauptsächlich am üblichen Grund: Der Käufer kann dort nicht seine gestohlene MS Office 2003-Kopie oder Nero-Kopie zum Laufen bringen, die er von Freund X erhalten hat. Daneben ist auch schade, dass die großen Distributoren viel zu spät erkannt haben, dass für solche kleinen Notebooks angepasste Betriebssysteme benötigt werden. Ubuntu brachte sein Netbook Remix zu spät auf den Markt. Und dass jeder Gerätehersteller sein eigenes Linux-System baut (mit Xandros, Linpus u.a.), tut dem Linux-Markt auch nicht gut. Die Leute wollen eine einfache Auswahl an Programmen/Paketen (rpm/deb und auch noch inkompatibel je nach Distributor) und Systemen (Ubuntu, RedHat, SUSE, Mandriva …) und kein babylonisches Wirrwarr.

2008 war wieder nicht das Jahr, in dem Linux den PC/Notebook-Bereich erobert hat. ;-) Aber es gab zumindest sichtbare Fortschritte.

1 Kommentar

  • 1. Moewe09 schrieb am 23rd Februar 2009 um 22:18 :

    Ich weiß garnicht warum die Leute sich immer noch mit
    Microsoft beschäftigen? Linux ist doch viel besser als jedes Windows System!!

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