GNOME machte die letzten Jahre keine so großen Umwälzungen durch wie beispielsweise KDE. Aber das war auch nicht das erklärte Ziel der GNOME-Entwickler. Doch langsam kommt das Grundgerüst in die Jahre und behindert zunehmend den Fortschritt und die Leistungsfähigkeit. Darum gibt’s seit einer Weile bereits Pläne für GNOME 3 auf Entwicklerebene. Für Endbenutzer fand ich bisher noch keine Pläne oder Ankündigungen, auch noch keine Bilder zur Veranschaulichung. Doch bei derStandard.at erschien kürzlich ein interessanter Artikel über mögliche Entwicklungen.

GNOME 3: Ein Blick in die Zukunft des Linux-Desktops

Das sind insgesamt doch vielversprechende Ansätze. Activities und die Desktop Shell sind wohl die größten. Workspaces mehr zu integrieren ist sicher auch nicht verkehrt – ich nutze die eigentlich nie, obwohl sie nützlich sein könnten.

Ob das alles von den Zauderern wieder verworfen wird – wie das meistens so ist bei neuen Ideen – oder ob am Ende ganz etwas anderes dabei herauskommen wird, wird sich zeigen. Hauptsache GNOME 3 wird schneller, resourcenschonender und ermöglicht mehr grafische Freiheiten wie z.B. überall Transparenzeffekte und ähnliches, um den Linux-Desktop noch ansehnlicher zu machen.

Neue Informationen, 07. März 2010

Die „vagen Pläne“ von vor über einem Jahr sind längst konkreten Plänen und Programmierungen gewichen. Die neueste Zusammenfassung bietet derStandard.at. Auch über die Zusammenlegung von Nautilus und Zeitgeist gibt es Neues zu berichten: The Future of Nautilus, Deconstructing Nautilus and rebuilding it better.

Hinterlasse einen Kommentar

XHTML: Du kannst folgende Tags nutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <blockquote cite=""> <code> <em> <strong>