Beiträge der Kategorie „Software (andere)“

Open-Source-Jahrbuch 2007

Donnerstag, 5. April 2007 um 23:05 von Thomas S

Vor wenigen Wochen erschien das vierte und neueste Open-Source-Jahrbuch. Es informiert über FLOSS (Freie und Open Source-Software) rechtlich und allgemein, über neueste Entwicklungen und Ausblicke in die Zukunft.

Der Download der PDF-Dateien ist kostenlos.
Das Buch kann bestellt werden.

Ich hatte noch nicht viel Zeit dafür, aber einige Stellen habe ich mir rausgepickt. Besonders die Beiträge von Bruce Perens (”Open Source – ein aufstrebendes ökonomisches Modell”) und Frank Piller/Ralf Reichwald/Christoper Ihl (”Interaktive Wertschöpfung – Produktion nach Open-Source-Prinzipien”) und das Vorwort von Richard Stallmann (”Warum Open Source das Wesentliche von Freier Software verdeckt”) waren für mich sehr aufschlussreich.

Absolut empfehlenswert!

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Open Innovation und OScar

Dienstag, 13. März 2007 um 22:01 von Thomas S

Der OpenSource-Gedanke greift um sich. Nicht nur, dass immer mehr Firmen Programme in OS veröffentlichen, um eine erweitere Entwickler- und Testergemeinde zu bekommen, oder sich an bestehenden OS-Projekten beteiligen (für mich persönlich ist die Beteilung von Sun Microsystems und QUALCOMM an Mozilla Thunderbird (Eudora)/Lightning/Sunbird z.B. ein wichtiger Schritt). Nein, auch im Bereich Technik/Produktion/Forschung gibt es diesen Gedanken, der den Namen Open Innovation trägt.

Das österreichische Wirtschaftsministerium unterstützt Open Innovation mit dem Projekt innovate! austria. Der Fokus dabei liegt auf einer starken Integration in den Entwicklungsprozess von Kunden, Lieferanten, Universitäten, Forschungsinstituten bis hin zu Mitbewerbern.

Als Beispiel dafür werden unter anderem OScar und Wikipedia angegeben. OScar ist ein Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, nach OpenSource-Richtlinien ein umweltfreundliches Automobil für den Stadtverkehr zu entwerfen.

Tja, die Sache rollt und ist nicht mehr aufzuhalten. Man mag über Richard Stallman meinen, was man will, aber sein Einsatz trägt viele Früchte - nicht nur dort, wo er sich explizit engagiert.

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WordPress wird zum Raser

Dienstag, 23. Januar 2007 um 22:19 von Thomas S

Heute musste ich mit Schrecken lesen, dass WordPress – ähnlich wie Ubuntu – regelmäßig große Updates veröffentlichen will. Gestern erschien WordPress 2.1. Am 23. April 2007 soll das nächste Release erscheinen.

Wer will seine Blog-Software denn alle paar Monate total erneuern? Ich kenne niemanden, der regelmäßig Stunden mit Aktualisierungsarbeiten verbringen will. Man installiert sich etwas und hofft, dass Sicherheitsupdates nicht all zu oft erscheinen. Denn das macht Arbeit. Wenn nun alle paar Monate ein neues Release erscheint, wird das keinem Freude machen. Oder habe ich da etwas übersehen, das daran so vorteilhaft sein soll?

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Autodesk-Fortschritt

Dienstag, 14. November 2006 um 00:04 von Thomas S

Heute habe ich in der Firma endlich angefangen, AutoCAD Mechanical 2007 auf den Arbeitsplätzen zu installieren. Das Programm kam zwar schon im April/Mai dieses Jahres heraus, aber ich warte immer gern das erste Service Pack ab. Das kam Ende September.

Und was sahen da meine müden Augen in der Software-Verwaltung?

Bildschirmaufnahme mit der Größe von 3 AutoCAD-Installationen

Hübsche Steigerung, wo doch das Programm an sich fast gleich geblieben ist. Dagegen sind Neuerungen in Browsern (auch bei jenen Versionssprüngen, wo Leute meinen, da hätte sich ja gar nichts verändert) gigantisch. Genau diametral zum Anwachsen der Größe von Autodesk-Software (und Microsoft-Software).

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Was ist mit TV-Browser los?

Sonntag, 15. Oktober 2006 um 19:46 von Thomas S

Was ist denn mit TV-Browser los? Die kostenlose OpenSource-Software kann seit einer Weile keine TV-Daten mehr herunterladen (angeblich wegen fehlender Internetverbindung). Aber auch die Website und das Forum sind nicht erreichbar. Die letzte Nachricht habe ich vom 6.10., dass die Anbieter zwei Serverumzüge aufgrund des hohen Datenaufkommens machen mussten.

Weiß jemand Näheres? Oder geht es nur bei mir nicht mehr? Zu Hülf!

Ich benutze die aktuelle Version 2.2.1 mit Java 1.5.0_09.

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Es geht was weiter bei Nvu, Composer und Kompozer

Freitag, 6. Oktober 2006 um 20:07 von Thomas S

Seit meinem Urlaub geht mal wieder etwas weiter bei der Entwicklung des (Mozilla) Composers (als eigenständiges Programm Nvu genannt). Daniel Glazman gibt fast täglich Berichte in seinem Blog dazu ab. Nach über einem Jahr des absoluten Stillstandes ist das ein erfreulicher Schritt.

Der Composer ist Teil der Mozilla Suite bzw. von Seamonkey. Aber sein Code stammt noch aus Zeiten von Gecko 1.7. Nun ist es am Entwickler, ihn an Gecko 1.9 anzupassen, zu erweitern und vielleicht in einem Jahr einen neuen, aufpolierten HTML-Editor präsentieren zu können.

Der alte Nvu 1.0 wird derweil von Kaze geflickt mit Bugfixes und kleinen Verbesserungen. Dieses abgespaltete Programm nennt sich KompoZer und ist statt Nvu zu empfehlen, wenn man weder die Mozilla Suite noch Seamonkey benutzt.

Kurios dabei, dass es zwischendurch anscheinend eine kleine Unstimmigkeit zwischen Glazman und Kaze gegeben hat: 15. September und 19. September.

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GPLv3 und Softwarepatente

Donnerstag, 5. Oktober 2006 um 21:56 von Thomas S

Bei Urlaubsantritt vor dreieinhalb Wochen habe ich das Buch “Die Lobbyschlacht um Softwarepatente” von Florian Müller gelesen, dem bekannten Kämpfer gegen Softwarepatente in der EU. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gefallen, da es aus Autorensicht die politische Struktur in der EU näher beleuchtet und die Lobbyingaktivitäten in Brüssel und Straßburg beschreibt.

Ich war immer schon ein Gegner sogenannter Softwarepatente. Das Buch zu lesen war also ein Muß, auch da es kostenlos als PDF-Datei zu haben ist.

Ich gebe mal ein paar Zitate aus dem Buch wider, die den softwarepatentischen Werdegang am Beispiel Microsofts zeigen.

Wären in den 80er Jahren schon Softwarepatente verfügbar gewesen, hätte Apple verhindern können, dass Microsoft Windows herausbringt – wenn nicht schon Xerox seinerseits Apple davon abgehalten hätte, den Mac zu vermarkten.

Die Lobbyschlacht um Softwarepatente“, Seite 92

Wie sich Microsofts offizielle Position zu Open Source mit der Zeit verändert hat, erinnert an ein berühmtes Gandhi-Zitat: “Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann greifen sie dich an, dann gewinnst du.”

Die Lobbyschlacht um Softwarepatente“, Seite 98

Microsofts Problem liegt darin, dass seine aggressivste bisherige Strategie – die, mit der Netscape erfolgreich bekämpft wurde – gegen Open-Source-Software, die per definitionem kostenlos ist, nicht greifen würde. Billiger als kostenlos kann man nicht anbieten. Es gibt auch keine einzelne Linuxfirma, die man aus dem Markt drängen könnte.

Die Lobbyschlacht um Softwarepatente“, Seite 102

Fünf Jahre nach Bill Gates’ kritischen Worten über Patente [im Jahre 1991] lag Microsofts Jahresumsatz bei 8,7 Mrd. Dollar, und die Gewinne waren auf 2,2 Mrd. Dollar gestiegen. Auch damals noch verfügte Microsoft nur über etwa 100 Patente …

Die Lobbyschlacht um Softwarepatente“, Seite 92

Die mehr als 1.000 Patente, die Microsoft im Jahr 2000 besaß, waren schon eine erkleckliche Zahl, aber kein Ausdruck von Aggressivität.

Die Lobbyschlacht um Softwarepatente“, Seite 93

In den letzten Jahren hat Microsoft ein Wettrüsten begonnen. Im Jahr 2003 beantragte man 1.000 neue Patente, ein Jahr später schon 2.000, und in 2005 sind es etwa 3.000 geworden. Nur wenige Unternehmen können damit mithalten, und das Tempo wird weiter anziehen.

Die Lobbyschlacht um Softwarepatente“, Seite 109

Irgendwann in absehbarer Zukunft wird Microsoft eine atomare Supermacht in der Welt der Patente sein.

Die Lobbyschlacht um Softwarepatente“, Seite 109

Bislang steigert Microsoft weiterhin seine Umsätze und Gewinne. Sollte aber nur eine dieser beiden Kennzahlen jemals rückläufig sein und dadurch sogar mancher Arbeitsplatz in Gefahr geraten, dann – dessen bin ich mir sicher – wird Microsofts Management ernsthaft über die Möglichkeit nachdenken, die Patent-Atombombe abzuwerfen.

Die Lobbyschlacht um Softwarepatente“, Seite 109

Sie [Softwarepatente] erhöhen die Kosten der Softwareentwicklung, und das kommt den wenigen großen Anbietern gelegen, die gemeinsam den Markt beherrschen wollen. Kosteneffiziente Entwicklungsmethoden wie Open Source sowie kleine und innovative Firmen, die erst jetzt in den Markt eintreten, werden benachteiligt. Bei Software stellen Patente entgegen ihrem Grundgedanken die Macht des Geldes über die Macht des Geistes.

Die Lobbyschlacht um Softwarepatente“, Seite 112

Diesen ganzen Bedenken von Florian Müller kann ich nur beipflichten.

Witzig finde ich, dass OpenSource (OS) indirekt der größte Förderer von Softwarepatenten in den letzten Jahren ist. Ohne OS hätte SAP vielleicht seine Abneigung gegen Softwarepatente nicht aufgegeben. Und Microsoft sammelt derzeit regelrecht Patente, die es womöglich später gegen OS oder deren unterstützende Konzerne wie Sun einsetzen will.

Da finde ich es nur folgerichtig, dass sich die FSF mit einer GPLv3 (GNU General Public License, Version 3) dagegen stemmt. Ich habe mich über die in Entwicklung befindliche GPL bisher zwar nur über diverse Zeitschriften und deren Onlineforen informiert, aber daraus kann man sich schon eine erste Meinung bilden.

Anfangs war ich skeptisch gegen die neuen Teile, die DRM (Digital Rights Management) und Softwarepatente behandeln. Die GPL könnte dadurch wesentlich weniger attraktiv für diverse Projekte werden und die Schaffung neuer, unfreierer Lizenzen begünstigen. Aber wenn man sich den politischen Gedanken hinter der FSF vergegenwärtigt und die Zukunft nicht nur DRM-Vertreibern und Patentinhabern überlassen will, muss man auf diese Entwicklungen reagieren.

Wer die neuen Restriktionen nicht will, kann ja weiter die GPLv2 benutzen. Und da Linus von IBM bezahl wird, das zig Tausende Softwarepatente besitzt und pro Jahr einen Milliardenumsatz durch dessen Lizenzkosten macht, sehe ich auch seine Abneigung gegen die GPLv3 etwas kritischer. Auch wenn dieser Gedanke aus der Luft gegriffen sein mag (kenne den Mann ja nicht persönlich).

Die GPL3 ist die Antwort auf proprietäre Softwarepatente, die widerum zu einem beachtlichen Teil aus der Angst vor der GPL und anderen OS-Lizenzen entstanden sind. Ein Teufelskreis; aber wenn sich freie Software nicht den neuen Gegebenheiten anpasst, droht sie, missbraucht zu werden.

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Freies DOS und Windows

Dienstag, 5. September 2006 um 21:27 von Thomas S

Die Nachricht ist weder neu noch ist sie unterrepräsentiert in den Internetmedien – aber ich finde es trotzdem extra erwähnenswert.

Mit FreeDOS (Wiki) in Version 1.0 und ReactOS (Wiki) in Version 0.3 (Alpha-Status) gibt es freie Software-Alternativen zu Microsofts DOS und Windows (letzteres noch schwer in der Entwicklung, aber immerhin), mit der auf Microsoft zugeschnittene Software läuft. Andere ähnliche Software wie hybrixOS ist weit nicht so fortgeschritten, wie die zwei erstgenannten Projekte.

Man kann sich über den Sinn oder Unsinn solcher Projekte streiten. Zumindest kann man alte und neuere auf Microsoft-Produkte zugeschnittene Spiele nun, ohne irgendwelche Betriebssystemlizenzen kaufen zu müssen, genießen, solange Wine das unter Linux noch nicht voll bieten kann.

Für das geliebte, altehrwürdige „Doom“ und „Doom 2“ FreeDOS starten? Klingt pervers, aber hat was. ;)

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XAMPP

Montag, 7. August 2006 um 20:43 von Thomas S

XAMPP gibt es anscheinend schon mehrere Jahre, aber davon gehört habe ich bisher noch nicht. Schade, denn das Projekt scheint eine gute Sache zu sein.

So mancher wird schon die Erfahrung gemacht haben: Ein Apache-Webserver installiert sich nicht so leicht. Noch schwieriger wird es, wenn weitere Pakete wie MySQL, PHP oder Perl dazukommen.

XAMPP ist eine Distribution von Apache, MySQL, PHP und Perl, die es ermöglicht diese Programme auf sehr einfache Weise zu installieren.

XAMPP

XAMPP ist unter der GNU General Public License erschienen, kostenlos und für Linux und Windows erhältlich. Versionen für Mac OS und Solaris befinden sich in Entwicklung.

Mal sehen, wofür das noch zu gebrauchen ist …

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TrueCrypt

Sonntag, 30. Juli 2006 um 23:04 von Thomas S

In Sachen Schutz sensibler Daten auf meiner Festplatte war ich immer recht blauäugig. Ohne Virenscanner und Firewall durfte der Rechner zwar nicht Kontakt mit dem weltweiten Netz aufnehmen. Aber hinter der Firewall war alles relativ Freiwild. Diese Zeiten sind vorbei.

Nun gibt es bei mir TrueCrypt.

TrueCrypt ist ein kostenloses OpenSource-Programm (nicht unter der GPL, aber etwas Ähnliches) zum Verschlüsseln von Dateien oder ganzen Festplatten und gibt es für Windows und neuerdings auch Linux.

Damit kann man seine Passwörter, FTP-Zugänge, persönlichen Mails und was auch immer sicher verschließen mit Hilfe verschiedener Verschlüsselungsalgorithmen. Man braucht seine sensiblen Daten nicht mehr auf externe Datenträger brennen, auf USB-Stäbchen auslagern oder einfach als Textdatei auf der Festplatte lagern. ;)

All die hübschen Funktionen kann man in aller Kürze auf Wikipedia nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/TrueCrypt

Ansonsten sei auf andere Seiten dazu verwiesen:

Zusatz am 6. August 2006:
Wichtiger Hinweis aus dem Benutzerhandbuch: First, make sure that your TrueCrypt container does not have a file extension that is reserved for executable files (for example, .exe, .sys, or .dll). If it does, Windows and antivirus software may interfere with the container and adversely affect the performance of the volume.

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Formatiert

Samstag, 29. Juli 2006 um 00:28 von Thomas S

Das Formatieren der Festplattenpartionen beziehungsweise das Neuaufsetzen des/der Betriebssystems/e, ist für mich so schrecklich wie Weisheitszähne ziehen. Also ringe ich mich dazu nur alle paar Jahre durch (manche mögen dabei stöhnen; ich kenne Leute, die alle paar Monate alles neu aufsetzen) und gebe mich den Qualen des Aufspielens und Wiedereinstellens meiner Software hin. Ich weiß, es gibt Backup-Software, um sein System als ISO auf Datenträger zu brennen - aber erstens klappt das bei mir nie, wenn ich das probiere nach einer Neuinstallation und zweitens will ich lieber alles neu und kein altes Zeug von vor Jahren.

Gut, gesagt, getan. Windows XP (Studentenversion, günstig erworben in meiner Wiener Zeit an der TU) ging problemlos. (Natürlich habe ich das Routerkabel ausgesteckt, bevor das Service Pack 2 nicht installiert war. Windows XP ohne SP2 ist eine reine Internettodesfalle.) Mit der Linux-Destribution Debian ging es nicht mehr so einfach. Aber nach jahrelangem Hinauszögern habe ich es endlich geschafft: Mein 2-Betriebssystem-System. Dank Futschy bin ich endlich im richtigen BS-Zeitalter angelangt.

Debian ist nun eine gute Distribution (Ubuntu baut darauf auf) und bietet viel. Jedoch zeigt sich an meinem Beispiel, wieso sich Linux noch nicht durchgesetzt hat als Betriebssystem und es auf absehbare Zeit auch nicht wird. Außer es ändern sich einige Bedienungsschnittstellen.

  • Wo ist die fix integrierte Hardware-Verwaltung, wo man übersichtlich auf einen Blick die Hardware-Teile sehen und bearbeiten kann? Und damit meine ich nicht diese komischen vorhandenen Dinger, die mit kryptischen Inhalten und tausend Einträgen jeden abschrecken.
  • Wo ist die einfache Speichermedien-Verwaltung (Festplatten, Partitionen, DVD-ROMs usw.)? Kann doch nicht so schwer sein, ein Script zu schreiben, das Dateien wie fstab automatisch verwaltet, anstatt dass sich jeder Neuling in das Thema einlesen muss, um mal Zugriff auf diverse Festplattenpartitionen zu erlangen.
  • Gibt es einen Paketmanager, der a) entweder einfach funktioniert oder aber b) aktuelle Versionen von Paketen anbiete kann? ;) Veraltete Pakete machen einen Paketmanager irgendwie unnötig.

An solchen Kleinigkeiten scheitert Linux. An benutzerfreundlichen Kleinigkeiten. Das ist nicht Windows-Verwöhntheit, das ist einfach eine normale Anwenderforderung. Wozu soll man sich mit sowas beschäftigen, wenn man doch nur damit arbeiten will? Und man will ja damit arbeiten. Nur wird es einem verdammt schwer gemacht.

Naja, ich muss mich mal reinarbeiten - wenn ich die Muße dazu habe.

PS: Derzeitiger Stand installierter Software auf WinXP: Media Player Classic, 7-Zip, PDFCreator, GhostScript, Java RE, eMule, Gaim, Firefox (diverse Versionen), Thunderbird, TV-Browser, OpenOffice.org, FileZilla, GIMP, GTK+, KompoZer (ein NVU-Fork), Notepad++, TrueCrypt, Adobe Reader, Winamp Lite, mIRC, AntiVir PE. Natürlich noch nicht vollständig, aber ein Trend lässt sich daraus sicher ablesen. ;)

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Freie Software (Teil 2)

Dienstag, 25. Juli 2006 um 23:31 von Thomas S

Seit meinem Beitrag Freie Software (Teil 1) ist bereits eine Weile vergangen. Nun hier die Fortsetzung. Es gelten die selben Intentionen, Vorbedingungen und Empfehlungen wie im ersten Teil. Nun denn …

Freie Software zum Nulltarif mit vollem Komfort

Media Player Classic icon
Media Player Classic (MPC)
Ersatz für: Windows Media Player
Betriebssystem: Windows
Der kleine, kompakte Media Player Classic spielt fast alles problemlos an Videos und DVDs ab, das es gibt. Damit werden vor allem spezielle DVD-Spieler überflüssig, aber auch der überladene Windows Media Player mit dem Data Rights Management braucht nicht mehr bedient zu werden. Das Programm ist OpenSource muss nicht installiert werden; nur die EXE-Datei kopieren und los gehts mit dem Filmvergnügen.
Download-Seite zu Media Placer Classic (MPC) in verschiedenen Sprachen
Download-Seite zu Original-MPC (englisch)
FilaZilla icon
FileZilla
Ersatz für: diverse FTP-Programme wie WS_FTP oder FlashFXP
Betriebssystem: Windows
FileZilla ist ein FTP-Programm mit vielen Funktionen, mit dem man Zugriff auf einen Server bekommt und dort Daten raufladen, runterladen oder verändern kann. (Es gibt auch eine Server-Variante des Programms.) Die Bedienung ist einfach, die Einstellungsmöglichkeiten enorm. Ein Glanzstück freier Software. Persönlich ist FileZilla das beste und komfortabelste FTP-Programm, dass ich alle die Jahre je benutzen durfte.
Download-Seite zu FileZilla
Inkscape icon
Inkscape
Ersatz für: Corel Draw, Adobe Illustrator
Betriebssystem: Windows, Linux, MacOSX
Inkscape ist ein Vektorgrafik-Zeichenprogramm, das mit den Standards XML, SVG und CSS umzugehen weiß. Eine kurze Beschreibung der wichtigsten Funkltionen gibt es auf der ins Deutsche übersetzten Projektseite. Das Projekt ist noch in der Entwicklung, jedoch ist Inkscape voll einsatzfähig und bereits sehr umfangreich.
Download-Seite zu Inkscape

Viel Spaß damit! Und empfiehlt die Programme weiter.

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NVU bekommt Nachwuchs

Sonntag, 23. Juli 2006 um 15:52 von Thomas S

… zwar nicht von seinem Entwickler Daniel Glazman, dafür aber von anderer Seite.

Kaze (ebenfalls Franzose) hat eine überarbeitete Version von NVU heraus gebracht mit Namen KompoZer. Darin sind eine Reihe von Bugs repariert worden, die in NVU seit dem Erscheinen der Version 1.0 im Sommer 2005 nicht korrigiert wurden.

Da NVU als eigenständiges Programm nicht weiterentwickelt wird und es noch eine ganze Weile dauern wird, bis der Quellcode im Mozilla Trunk eingearbeitet ist (woraus dann ein neuer Mozilla Composer für Seamonkey und möglicherweise ein eigenständiger HTML-Editor wie NVU enstehen wird), ist Kazes Arbeit wohl der einzige Lichtblick für die Benutzer von NVU.

Bis jetzt ist KompoZer 0.7.x erhältlich für Windows, Linux und MacOS in englisch, deutsch, französisch und japanisch.

Links:

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Ubuntu Kubuntu - Dapper Drake 6.06

Sonntag, 2. Juli 2006 um 22:23 von Futschy

Nun … ein halbes Jahr nach der Anschaffung meines Laptops ist es nun so weit das ich mein Fujitsu-Siemes “Ding” endlich ein freies OS installieren konnte und dabei den vollen Hardwarefunktionsumfang geniessen kann, trotz “Entwickelt für WinXP … Home “??”, Treiberunterschiede Home Prof?? wie dem auch sei” zugleich die Antwort, nein gibt keinen Unterschied für Treiber zwischen Home und Prof. Sowohl Ubuntu als auch Kubuntu entstammen der Debiandistribution, Kubuntu basiert auf KDE “Quasi das Windows 98 für Linux” und Ubuntu auf Gnome “etwas intellektuellerer Touch jedoch im Prinzip das gleich so wie Win NT”. Warum der blöde Vergleich? Naja weil eben das was für KDE geschrieben ist nicht wirklich mit Gnome läuft, offensichtlich eine alte IT-Krankheit. Dem nicht genung, Obwohl alles auf Ubuntu als auch Kubuntu läuft (Hardwaremäßig gesehen “Wlan”), läuft logischerweise aber nicht auf Debian (zur Zeit noch nicht). Wäre ja auch extrem blöd den da könnte ich zwischen Gnome und KDE wählen, und der Vorinstallierte Funktionsumfang (Programme) wäre dann auch nicht nur auf sehr wie soll ich sagen auf Basis-Programme beschränkt. Zur Verteitigung möchte ich hinzufügen kann man natürlich alle “.deb” Packete auf beide Systemen installieren (erhältlich unter debian.org) und somit alles was es für Debian gibt installieren, jedoch ist es anzuraten eine Liste über die installierten Programme zu führen da nicht immer in der Startleiste solches Hinzugefügt wird, und wer weis schon was er alles installiert hat und wie der Kommandozeilenbefehl (im Linux halt der Terminal) dazu lautet? … Aber bis auf Spezial-Software wie Magix, Premiere (Videoschnitt), ACAD und desgleichen wird einem alles geboten … und das GRATIS! Deshalb am Ball bleiben für Notebooks ist ein freies OS bereits Konkurrenz zu dem was einem “normalerweise” so angeboten wird. Im übrigens wenn Windows bereits nicht Vorinstalliert auf Laptop oben wäre sondern man dafür zahlen müsste und sich noch die Treiber raussuchen müsste tja… wenn ihr da nicht zu streng werdet … ihr da von Microsoft!

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Microsofts Browser-Check everywhere

Mittwoch, 28. Juni 2006 um 21:44 von Thomas S

Über Golem.de fand ich letztens die Ankündigung Microsofts, dass desesn Office-Paket 2007 online zum Ausprobieren wäre. Nicht, dass ich es je kaufen würde. Aber man will schon wissen, wie es arbeitet. Besonders, wenn man darüber sprechen und es mit anderen Programmen vergleichen will.

Gesagt, getan, gescheitert.

Das sogenannte 2007 Microsoft Office System Preview site - Test Drive ist noch leicht erreichbar. Dann soll es laut Golem.de Schwierigkeiten geben, den Test durchzuführen, da die Server maßlos überlastet seien. Aber probieren kann man ja, dachte ich.

Geklickt auf Test Drive Microsoft Office und wusch …

BROWSER OR OPERATING SYSTEM NOT COMPATIBLE

Your Browser or Operating System is not compatible with the Test Drive System. The Test Drive System supports the following:

  • Windows 98, 2000 and XP
  • Internet Explorer 5.5 and later

War eigentlich vorauszusehen. Es gibt ja kaum etwas von Microsoft, das ohne ActiveX auskommt. Oder es ist bloss eine Browserweiche. ;)

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